Zagster macht Bike-Sharing auf dem Campus einfach!

0
Zagster

Am heutigen Startup-Tuesday werfen wir einen genaueren Blick auf das Urban Mobility Startup Zagster. Die Idee des Unternehmens ist relativ simpel und auf dem existierenden Markt auch nicht sonderlich originell. Denn in den vergangenen Jahren haben sich vermehrt Unternehmen gegründet, die Bike-Sharing im urbanen Raum fokussieren. Interessant am Zagster ist, dass sich das Unternehmen ganz spezifisch auf Campus-Gelände in dicht besiedelten Infrastrukturen fokussiert. Somit spricht das Startup neben Städten nämlich auch Universitäten und Unternehmen an und entwickelt maßgeschneiderte Bike-Sharing Angebote.

“The future of mobility has two wheels”

Auf zwei Rädern geht es laut Zagster in die Zukunft. Und das mit dem Ziel, das Fahrrad zum beliebtesten Fortbewegungsmittel zu machen. Damit treffen die Gründer den Nerv ihrer Kunden. Denn in eng besiedelten Ballungsgebieten sind nicht nur die Parkplatzsuche und Parkgebühren nervenaufreibend, auch verstopfte Straßen und erhöhte Spritpreise sind Gründe das Auto zuhause stehen zu lassen. Gleiches gilt für Campus-Gelände von Unternehmen oder Universitäten.

Das Startup baut auf Erfahrung mit Sharing-Services in verschiedensten urbanen Strukturen weltweit. Entsprechend entwickelt Zagster individuelle Lösungen, die auf dem landesweiten Sharing-Netzwerk Pace basieren. Auf die herkömmlichen Rückgabestationen wird hierbei verzichtet. Außerdem können Kunden, also Universitäten, Unternehmen oder Städte, die Fahrräder und Parkschilder mit einem individuellen Logo oder Schriftzug versehen. Bei Fragen zum täglichen Betrieb, zu Marketing oder einer ausbalancierten Verteilung der Fahrräder unterstützen lokale Pace-Teams ihre Kunden dauerhaft.

Das Zagster Erfolgskonzept

Vorbei sind die Zeiten, in denen man sich mal eben ein nicht angeschlossenes Rad auf dem Campus „leiht“ um pünktlich zur Vorlesung am anderen Ende des Campus zu sein (Ich hab mein Fahrrad dann doch immer mal woanders aufgefunden). Denn die Sharing-Plattform des nordamerikanischen Unternehmens ist in den USA bereits in 35 Staaten mit 200 Sharing-Programmen vertreten und hat sich nach eigenen Angaben in den letzten Jahren zum Marktführer entwickelt.

Ganz einfach können die Radlfreunde die Fahrradschlösser mit der App öffnen und losdüsen. Natürlich kann man das Rad bei einem beliebigen Fahrradständer wieder abstellen. Dabei wurden die Räder von dem Fahrradmagazin Breezer Uptown als sicher, komfortable und einfach zu handhaben ausgezeichnet. Zagster versichert seinen Kunden weiterhin, dass individuelle und kostengünstige Lösung entwickelt werden, die sich nahtlos in existierende Smart City bzw. Sharing Konzepte integrieren lassen.

Hört sich spannend an. Mal sehen wie es mit dem Startup im kommenden Jahr weitergeht! Ich habe noch zwei Lese-Empfehlungen zu diesem Thema, schaut mal rein:


Sharing International

Bike Sharing nimmt Fahrt auf in China

Erfahrungsberichte

oBikes Bike-Sharing – mein Erfahrungsbericht aus München

Kommentar verfassen