Unu – der kleine City-eRoller mit großen Service Plänen

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Manchmal kommen Ideen unter der Dusche, manchmal wenn man sich mit etwas ganz anderem beschäftigt, oder wenn man sich von Neuem inspirieren lässt. Letzteres war der Fall als die Studenten Elias Atahi und Pascal Blum ihr Mobility Startup gegründeten. Auf ihrer Reise durch die Metropolen Asiens 2012 erkannten die Gründer das Potenzial von Elektrorollern für europäische Städte. Der smarten City-eRoller ist Teil unserer Serie zum Startup-Tuesday.

Heute düsen die Gründer nur noch mit ihren Unu Rollern durch die Stadt. Und auch die knapp 45 Mitarbeiter nutzen die smarten Roller, ganz ohne den typischen Gestank oder den Lärm von Rollern. Knapp 50 Kilometer umfasst die Reichweite des Akkus, der sich unter dem Sitz befindet und einfach herausgenommen und an einer Steckdose aufgeladen werden kann.

„Jeder Dritte, der sich auf einen Roller setzt, kauft ihn auch“

Erst vor kurzem wurde Mathieu Caudal mit ins Gründerteam des Startups aufgenommen. Er unterstützte Unu bereits als das Unternehmen noch in den Kinderschuhen steckte und hat die Entwicklung des Prototyps zum Serienmodell vorangetrieben.

Aber was macht Unu besonders? Zum einen Idee und Technologie, durch die das Startup bereits im ersten Jahr mehr als 1000 Kunden von sich überzeugen konnte. Zum anderen mag es aber auch der Umgang mit Kunden und die Präsentation der Marke sein. Bei Interesse kann man nämlich einen Termin mit einem Unu Pionier vereinbaren, der samt Roller persönlich vorbeikommt. Dieses Prinzip des Markenbotschafters, der auf die individuellen Fragen und Wünsche der Kunden eingeht führe laut Elias Atahi dazu, dass jeder dritte, der sich auf einen Roller setze, diesen auch kaufe.

Unu denkt nah an der Zielgruppe. So arbeitet das Berliner Startup mit jungen Künstlern aus Hamburg, München oder Amsterdam an Unu-Mix-Tapes. Dann hat man immer die richtige Musik dabei, wenn man durch die Stadt düst. Außerdem arbeitet das Unternehmen derzeit an der Idee eines Stadtführers zu angesagten Locations.

Unu will sich zukünftig noch breiter aufstellen

Eine Plattform soll der nächste Schritt sein. Mit „Mobility as a Service“, kurz MaaS will sich Unu vom Fahrzeugproduzenten zu einem Dienstleister für Mobilität entwickeln. In der Praxis soll das Angebot des Mobility Services dann verschiedene Features und Sharing Modelle enthalten. So kann beispielsweise gebucht werden, dass das Fahrzeug autonom zum Arbeitsplatz des Kunden kommt und dieser dann selbst weiterfahren kann.

Die Entwicklungsabteilungen arbeiten mit Hochdruck an der Verwirklichung der Vision. Spannend ist aber auch, wie das neue Modell des Unu Rollers aussehen wird, das ist jedoch noch streng geheim.

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