Uniti – vom Crowd Funding zur Produktion mit Siemens

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Quelle Uniti Homepage

Wir berichteten bereits über schwedische Startup Uniti das finanziert über die Crowd innerhalb von 36 Stunden 500.000 Euro sammelte.  Das Ziel des Startup war es, junge, berufstätige Stadtbewohner in die eMobilität zu bringen und  ihr Fahrzeug  in die Serienproduktion zu bringen. Von Großinvestoren hielt sich bis dato das Startup jedoch fern und das scheint auch so zu bleiben. Nur für die Produktion wurde nun doch ein bekannter Name an Land geholt: Siemens soll Uniti bei der Herstellung unterstützen.

Uniti und Siemens

Das schwedische Startup erhält nun also Unterstützung von Siemens Nordics. Wie das Unternehmen bekannt gab, sollen 50.000 Autos bald vollautomatisch produziert werden. Start der Fertigung ist bereits innerhalb von 18 Monaten und die erste Auslieferung soll dann 2019 von Statten gehen.

Details zum Elektroauto von Uniti

Das Fahrzeug zielt auf den modernen und umweltbewussten Städter ab. Mit rund 150 Kilometern Reichweite kann das Fahrzeug zwei Personen befördern. Klassische Armaturen gibt es bei Uniti nicht, stattdessen sollen alle wichtigen Funktionen und Eigenschaften per Head-Up Display abgelesen werden. Weitere Funktionen werden per Touch gesteuert.

Stand der Entwicklung

Viele der Features sind bisher nur in der Theorie erdacht. Erste Prototypen werden derzeit mit Hochdruck bei Uniti entwickelt. Autonome Fahreigenschaften soll das KFZ auch bekommen. Auf welcher der fünf Stufen (Driver Assistance; Partial Automation Conditional; Automation; High Automation; Full Automation) sich das Auto einordnen wird, ist noch nicht bekannt.

Eigenschaften des Uniti

Gefertigt wird das Auto aus Kohlefasern und anderen Bioverbundwerkstoffen.  Gesteuert wird der Wagen per Steuerruder, ähnlich wie im Flugzeug. Der Radnabenmotor soll je nach Konfiguration zwischen 15 und 40 kW  leisten und den Wagen modelabhängig auf 90 bis 120 km/h beschleunigen. Die Reichweite kann je nach Fahrweise sogar bis zu 300 km betragen und in 3,5 Sekunden soll der Wagen seine knapp 400 kg von 0 auf 80 km/h beschleunigen. Die Batterie ist mit 11 oder 20 kWh erhältlich.

Fazit

Die Zusammenarbeit mit einem erfahreren Unternehmen wie Siemens kann einem Startup noch weitere wertvolle Impulse geben. Die Autos soll in einer der ersten Industrie 4.0-Fabriken hergestellt werden. 600 Investoren auf 45 Ländern investierten bereits in das Konzept und CEO Horne lies verlauten:

„Die Partnerschaft mit Siemens ist für unsere langfristigen Pläne entscheidend“.

Wir bleiben gespannt und freuen uns auf das erste Serienprodukt.

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