Tesla in der Supersportwagen-Liga

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Der kalifornische Autohersteller Tesla Motors hat seine Spitzenmodelle nun mit größerer Batterie und verbesserter Elektronik ausgerüstet. Lamborghini, Ferrari oder Porsche an der Ampel stehen lassen? Nun kein Problem mehr für Tesla Besitzer. Die Wagen sollen den Sprint von 0 auf 100 km/h nun in 2,5 Sekunden schaffen, bis zu 0,5 Sekunden schneller als ältere Modelle. Auch auf die Reichweite haben die neuen Batterien einen positiven Effekt. 600 km Reichweite wird laut Tesla kein Problem mehr sein.

Serienauto mit der schnellsten Beschleunigung

Der Automobilhersteller will somit den Titel „schnellste Beschleunigung eines Serienautos“ für sich haben. LaFerraria und Porsche 918 Spyder ausgenommen, da dort die Stückzahl nicht der Serienproduktion entsprechen würde. „Das ist ein Zeichen dafür, dass Elektroautos die Zukunft sind“, argumentierte Musk.

Ladestationen für das Model 3 kostenpflichtig?

Wie wird das Model 3 geladen, welches Ende 2017 auf den Markt kommen soll? Der  HTML-Code, der sich auf der Website des Autobauers befindet, verrät mehr. Er gibt eine Vorschau für eine Zahlungsoption. Auf der My Tesla-Page gibt es für die Kunden, die das Model 3 gekauft haben, einen Teil der „Supercharger Credits” heißt. CEO Elon Musk hatte bereits gesagt, dass man nicht plane, die Supercharger für immer kostenlos anzubieten.

Was können die Ladestationen?

Die Ladestationen sollen Langstreckenreisen in Zukunft ohne Probleme ermöglichen. 270 km Ladung in nur 30 Minuten? Kein Problem.

Zahlungsoptionen

Tesla plant eine Verbrauchsflatrate und Zahlung nach Verbrauch. Langstreckenfahrten wären somit nicht kostenlos, außer die Käufer des Model 3 würden das Paket kaufen.

Günstiger als Benzin?

Ja, laut Tesla Gründer Musk: „Es wird immer noch sehr billig sein und deutlich günstiger als Benzin, um mit dem Model 3 lange Strecken zu fahren.“

Signal für Tesla Investoren

Auch für die Investoren von Tesla setzen solche Bezahlversionen nach kWh oder per Flatrate wichtige Zeichen. Es eröffnet sich dadurch eine neue Einnahmen-Sparte. Auch andere eAuto-Besitzer können die schnelleren Ladestationen nutzen und Tesla dadurch Geld in die Kassen spülen.

Ladestationen & Topmodell

Durch das eingenomme Geld der Top-Versionen und der Ladestationen soll die Entwicklung des günstigen Model 3 finanziert werden. Es wurden insgesamt knapp 400.000 Bestellung für das Model 3 aufgegeben. Die Produktion soll bis 2018 auf 500.000 Fahrzeuge pro Jahr hochgeschraubt werden.

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