Startschwierigkeiten: Tesla steckt momentan tief in der Produktionshölle mit dem Tesla Model 3. Die Fertigung des dritten Stromers sollte eigentlich bereits zum Ende September 1500 Modelle betragen, nur 260 wurden produziert.

Es gingen Gerüchte umher, dass das neue Modell der Kalifornier per Hand gefertigt wird, da die vorgesehene Fertigungsstraße noch nicht einsetzbar sei. Tesla dementierte den Bericht des Wall Street Journal als „falsch und täuschend. Wir sind noch am Anfang unsres Produktionshochlaufs, jedes Model 3 wird aber auf der Model-3-Fertigungslinie gebaut, die voll einsatzbereit und in Betrieb ist, Fahrzeuge produziert und jeden Tag an Automatisierung zulegt.“ Als Beweis lieferte Musk ein entsprechendes Video auf Instagram.

The Model 3 body line slowed down to 1/10th speed

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Erfolg: Dubai kauft Taxis von Tesla

Dubai gehört zu den Staaten, die durch sein Erdölvorkommen reich geworden sind. Da Öl jedoch eine begrenzte Ressource ist, haben die Scheichs bereits andere Wirtschaftszweige erschloßen, auch die eMobilität scheint im Fokus. Die Verkehrsbehörde hat 50 Elektroautos von Tesla gekauft. Die Modelle S und X sollen als Taxis dienen.

Langfristige Pläne in Dubai

Langfristig will man eine der modernsten und umweltfreundlichsten Städte der Welt schaffen. 2030 sollen 25 Prozent der Autos bereits autonom stattfinden. Die Elektromobilität mit Tesla könnte ein wesentlicher Punkt werden.

Auswirkung: Globale CO2-Bilanz

Eine neue Funktion bietet die Website des Elektroautoherstellers. Welchen Einfluss die bereits ausgelieferten Autos der Herstellers auf den globalen CO2-Ausstoß haben, kann man nun auf einer Echtzeit-Karte sehen. Insgesamt will Tesla bereits 2.26 Millionen Tonnen CO2 eingespart haben.

Die Detailansicht für Deutschland zeigt die bedeutendsten Tesla-Märkte. Demnach ist Berlin der Ort mit den höchsten Einsparungen, gefolgt von Düsseldorf und Hamburg. Ebenfalls in den Top-10 sind Köln und Stuttgart.

Erfolg: Supercharger

Teslas Erfolg basiert auch auf dem Geschäftsmodell, ein eigenes  Ladenetzwerk anzubieten. Nicht das Vertrauen in die Politik zu setzen und selber seinen Kunden den Supercharger anzubieten, war eine gute Idee. Besonders in Deutschland, da hier die Ladestationen noch an einigen Punkten fehlen.

„Leute kommen und verbringen 20 bis 30 Minuten an diesen Orten. Sie wollen essen, sie wollen eine Tasse Kaffee, sie wollen auf die Toilette gehen.“ JB Straubel, Mitgründer und Technikchef von Tesla

Da die Zeitspanne an den Superchargern mehrere Minuten beträgt, überlegt man mittlerweile an besonders großen und beliebten Standorten Verweil-Möglichkeiten anzubieten. So könnte die Zeit in Lounges mit davor stehenden Food Trucks angenehmer genutzt werden. Tesla will jedoch nicht auf eigene Lösungen setzen und die Umsetzung von externen Partnern machen lassen. „Wir arbeiten bereits mit Restaurants zusammen. Das können wir lediglich ausbauen“. Straubel

 

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