Die Batterie ist das Herzstück jedes Elektroauto. Sie entscheidet über die Reichweite und ist im Mittelpunkt der Hersteller. Meist zentral im Fahrzeugboden eingelassen, müssen die Automobillkonzerne viele Herausforderungen bewältigen um die Effekte richtig zu nutzen. Auch das Laden der Batterien steht im Mittelpunkt vieler Diskussionen. Viele Besitzer von Verbrenner können sich nicht vorstellen, länger als 10 Minuten mit dem Volltanken ihres Fahrzeugs zu verbringen.

Batterien Technologie

Für die Batterien im Model S gibt Tesla 8 Jahre Garantie (85-kWh-Akk) mit unbegrenzter Laufleistung. Die bei Tesla verwendeten Lithium-Ionen-Akkus zeichnen sich durch hohe spezifische Energie aus. Sie unterliegen einem nur sehr geringen Memory-Effekt und sind thermisch stabil. Mit den Plänen von Tesla, die eigenen Automobile Massenmarktfähig zu machen, müssen Kapazitäten von bis zu 1.000.000 Stück jährlich geschaffen werden. Diese Produktion will Tesla in seiner Gigafactory abdecken.

Konfliktrohstoffe

Jedoch erfordert die Batterien Produktion den Bedarf von vielen verschiedenen Rohstoffen, dabei sind auch Konfliktrohstoffe. Konfliktrohstoffe sind Rohstoffe die in Konflikt oder Hochrisikogebieten gefördert werden. Der Abbau findet oft illegal oder außerhalb staatlicher Kontrolle statt. Für die Gewinnung werden des Öfteren Menschenrechts- und Völkerrechtsverletzungen in Kauf genommen. Besonders betroffen sind Rohstoffe wie Kassiterit, Coltan, Gold und Wolframit.

Aus diesem Grund hat Tesla ein Statement zu diesem Thema abgegeben:

Tesla: „Wir verlangen und erhalten Herkunftszeugnisse für Rohstoffe, Urkunden und Informationen über das Risikomanagement und Strategien zur Schadensminderung bei diesen Zulieferern“ und weiter prüft man Gutachten und externe Berichte „um sicherzustellen, dass unsere direkten Batterie-Zulieferer allen relevanten Gesetzen und ihren eigenen Konzernrichtlinien hinsichtlich Kinderarbeit, Menschenrechtsverletzungen und anderen Aspekten einer verantwortungsvollen Materialbeschaffung nachkommen“.

Supercharger-Schnellladenetz

Das Werbegenie Tesla überzeugte in den ersten Jahren ihre Kunden mit einem lebenslangen kostenlosen Laden am Supercharger-Schnellladenetz. Tausende Kunden konnten so gewonnen werden. Jetzt will man bei dem Schritt zum Massenmarkt seine Ladeinfrastruktur nicht überfordern und verkauft nur eine jährliche Strom-Gutschrift in Höhe von 400 kWh. Günstig sind Besitzer eines Tesla trotzdem unterwegs. Und potenzielle Neukunden können jetzt vergleichen.

Lade Rechner

Ein neuer Lade Rechner soll nun Kunden ermöglichen die Kosten zu vergleichen. Der Vergleichsrechner legt Supercharger-Gebühren von 0,24 Euro pro kWh zugrunde und stellt auch Benzinkosten gegenüber (8,2 l pro 100 km und 1,26 Euro/l)

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