Tesla ändert Supercharger Programm

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Tesla S an Supercharger Station (Bildquelle: www.tesla.com/de_DE/supercharger)

In Deutschland stehen für Tesla Fahrzeuge z.Zt. 58 Supercharger Stationen zur Verfügung, durchschnittlich mit 6-8 Ladeplätzen, die mit 200 Ampere Strom in die Batterien jagen. Im Vergleich dazu: normale Haushaltssteckdosen sind mit 10 bis 16 Ampere abgesichert. Sowohl der Geschwindigkeitsvorteil von einer halben Stunde Ladezeit als auch die Tatsache, dass  der Strom für Tesla S Fahrer an den Supercharger Stationen umsonst ist, macht diese zu einem attraktiven Teil der sogenannten Supercharger Ökonomie.

Nun hat Tesla auf seiner Website eine signifikante Änderung angekündigt und wird nur noch 400 kWh Supercharger Credits (über 1.600 km) kostenfrei belassen für diejenigen Fahrzeuge, die nach dem 1. Januar 2017 bestellt werden oder nicht vor dem 1. April 2017 ausgeliefert sind. Zur Begründung erläutert Tesla: „Wir haben unser Netzwerk so konzipiert, dass alle Kunden Zugang zu einer nahtlosen und komfortablen Lademöglichkeit haben, wenn sie fernab von Zuhause unterwegs sind, denn unsere Absicht war es immer, Supercharger als Lösung für die Langstrecke anzubieten. Das ist der Grund warum wir heute eine Änderung zur bisherigen Supercharger Ökonomie verkünden. Diese Anpassung erlaubt uns in das Netzwerk zu reinvestieren, das Wachstum noch weiter zu beschleunigen und allen Kunden, bestehende und zukünftige, die beste Erfahrung hinsichtlich Supercharging zu garantieren.“

Wie hoch die ‚kleine Gebühr‘ beim Superchargen dann ausfallen wird, soll noch in diesem Jahr veröffentlicht werden. Es ist schon angekündigt, dass die Preise in Abhängigkeit von Zeit und regionalen Stromkosten variieren können. Zur Beruhigung der Neukunden betonte Tesla, dass das Supercharger Netzwerk niemals ein Profit-Center sein werde.

Quelle: https://www.tesla.com/de_DE/blog/update-our-supercharging-program

 

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