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Smart Cities in Europa – die Innenstädte schlauer machen

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Die aktuellen Projekte rund um das Thema ‚Smart Cities‘ sind weltweit auf dem Vormarsch. Es geht um die Möglichkeit, die Innenstädte schlauer zu machen.

Gerade in Sachen Mobilität tun sich viele Städte schwer, neue Konzepte zu erkennen und tatsächlich umzusetzen. Heute zeigen wir zwei Beispiele für innovative Mobilitätskonzepte, die bereits im Einsatz sind:

Die High-Tech-Laterne für Smart Cities

Der Mobilfunker Vodafone ist eine Partnerschaft mit dem Energieanbieter Innogy eingegangen. Ein erstes gemeinsames Produkt ist eine High-Tech-Laterne, also in Neudeutsch eine ‚Straßenbeleuchtung 4.0‘. Bereits auf der CeBIT in Hannover wurde der intelligente Laternenmast vorgestellt. Und er hat es in sich. Wer hätte gedacht, dass aus dem langweiligen Laternenmast ein digitales Wunderwerk werden könnte.

Neben der Versorgung mit strahlendem Licht, steckt die Laterne der beiden Anbieter voller Technologien, die das Stadtleben rund um die Uhr verbessern sollen. So findet sich beispielsweise ein Internetzugang für Passanten per WLAN und eine integrierte Notrufsäule.

Bei Bedarf wird eine eingebaute Kamera zur Überwachung öffentlicher Plätze aufgeschaltet, um Gefahren zu erkennen und aufzuzeichnen. Zusätzlich verfügen die Laternenmasten über eine Ladefunktion für Elektroautos und E-Scooter.

Die Laternen können diverse Umweltwerte messen, wie etwa den Feinstaubgehalt in der Luft. Somit bekommen die Stadtoberen einen besseren Überblick und bei entsprechend hohen Werten können sofort Maßnahmen eingeleitet werden. Über diese Analysefunktionen verfügt auch die intelligente Laterne des Münchner Startups eluminocity, welches wir bereits in unserer Serie zu spannenden Startups aus der Mobility Szene vorgestellt haben.

Auf Wunsch werden an den Säulen von innogy und Vodafone zudem Displays angebracht. Hier erhalten die Bürger und Touristen Informationen zu Kunst und Kultur. Zusätzlich werden Angebote des umliegenden Einzelhandels präsentiert. Auf diesem Weg können Kosten des Aufbaus der Laternenmasten amortisiert werden.

Innogy sorgt im Rahmen der Partnerschaft für die Entwicklung und den Betrieb der Hardware, Vodafone für die Vernetzung und intelligente Kommunikationstechnologie.

St.Gallen ist einer unserer Favoriten für Smart Cities in Europa

Im schweizerischen St.Gallen befindet sich einer unserer Favoriten für Smart Cities in Europa. Hier wurde kürzlich in Kooperation mit dem Münchner Startup ParkHere eine Serie an energie-autarken Parkplätzen eingeführt. Der nächstgelegene freie Parkplatz wird über eine App angezeigt. Gerade für Nutzer von Elektroautos und damit den Besuchern von Ladeplätzen wird somit ein großer Wunsch erfüllt. Der angezeigte freie Ladeplatz ist tatsächlich verfügbar, eine Ladung an der vorgesehenen Stelle ermöglicht.

St.Gallen geht damit gemeinsam mit den Münchner Startups eluminocity und ParkHere voran. Smarte Laternen oder die digitale Suche nach freien Park- und Ladeplätzen. Das sind bereits heute einsetzbare und wirksame Beispiele für die Umsetzung von Mobilitätskonzepten in Städten. So geht smarte Mobilität heute.

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