Oxboard ist ein Skateboard mit Elektroantrieb

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Oxboard ist ein Skateboard mit Elektroantrieb
Quelle: Oxboard

Ein Oxboard ist ein Skateboard mit Elektroantrieb und damit eine Variation des bekannten Segways als alternative Transportmöglichkeit. Oxboard macht sie jetzt für jedermann zugänglich. Es bietet die Kombination aus schneller Software und elektronischen Gyroskopen und macht es somit im Vergleich zum Segway viel kleiner und bequemer.

Auch das Erlernen soll leicht sein. Man braucht nur ein wenig Gleichgewichtssinn und der Bau des Oxboards soll es einem ermöglichen sowohl im Stand als auch bei schnellerer Fahrt die Kontrolle nicht zu verlieren. Der Hersteller verspricht, dass man innerhalb von 15 Minuten das Fahren erlernen kann. Das Design stammt aus Eindhoven in den Niederlanden. Durch den großen Erfolg dort, drängt das Oxboard mittlerweile auch auf den deutschen Markt.

Zielgruppe für Oxboard sind junge Leute

Das Board soll sich an eine große Zielgruppe richten. Zum einen soll es Studenten und andere junge Menschen ansprechen, die schnell durch die Stadt kommen wollen. Zum anderen diejenigen, die nach einer neuen Freizeitbeschäftigung mit Spaß suchen. Weitere Einsatzmöglichkeiten können aber auch Logistikunternehmen sein, so dass beim Einsatz im Betrieb die Lagerarbeiter Zeit einsparen können. Oder es sollen Geschäftsleute angesprochen werden, die damit durch Messehallen rasen sollen. Inwieweit es so kommt bleibt abzuwarten.

Skateboard mit Elektroantrieb

Die technische Ausstattung des Oxboards verbindet Elektronik und Mechanik miteinander. Es soll mehr als nur ein Brett mit Rollen sein. Ein Oxboard hat ein spezielles Beleuchtungsdesign. Es wurden LED-Lampen mit 6000 Kelvin Leistung eingebaut. Somit kann bei den Fahrten die vorausliegende Strecke gut beleuchtet werden. Die Statusanzeigen für den Akkustand sind so ins Design verarbeitet, dass sie nicht auffallen und trotzdem gut zu erkennen sind.

Die Leistung des Akkus hängt vom Verwendungsstil und dem Gewicht des Fahrers ab. Aber im Durchschnitt schafft ein Oxboard mit einer Aufladung eine Strecke von 15 bis 20 Kilometern. Auch die Aufladung geht relativ schnell. Innerhalb von 3 Stunden ist der Akku voll. Ersatzakkus sind verfügbar. Aber ein Wechsel soll erst nach einem Jahr nötig sein. Das Ladegerät ist mit einem Stecker im Laptopstil ausgestattet. So soll es keine Probleme geben das Board einfach aufzuladen. Als weiteres Zubehör sollen in Zukunft eine Transporttasche sowie ein abschließbarer Bügel hinzukommen.

Robustheit als Schwerpunkt in der Entwicklung

Die Entwickler legten sehr viel Wert auf eine robuste Bauweise.  Das Oxboard soll auch bei ‚wilderem‘ Gebrauch nicht beschädigt werden. Die Räder wurden so entwickelt, dass sie Ansammlung von Schmutz reduzieren sollen und auch nicht verklemmen können. Zusätzlich verbaute Bodenplatten schützen den Mechanismus.

Es wurden Gummistoßfänger eingebaut. Für die Verkleidung wurde PC/ABS verwendet. Dieses Material ist sehr stoßfest, sowie verschleiß- und kratzfest. Des Weiteren ist das Board auch nicht lackiert, weil Lack viel stärker verkratzt. Es ist dennoch in verschiedenen Farben verfügbar, die durch diese Art des Baus auch schön bleiben. Die Leiterplatten sind mit einer Schutzbeschichtung ausgestattet. Robuste Metallhalterungen halten Kabel und Akkus in der richtigen Position und es wurden vibrations-sichere Schrauben verwendet. Das alles soll dazu führen, dass man mit dem Oxboard richtig viel Spaß haben kann ohne Gefahr zu laufen, dass das Board schnell kaputt geht.

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