Mit der eTourEurope neun Städte mit dem Elektroauto entdecken

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Seine Augen glänzen, wenn er von den bevorstehenden Tagen spricht. Ich treffe den Organisator und Kopf hinter der eTourEurope, Werner Hillebrand-Hansen, in seinem Büro im Münchner Vorort Germering. Draussen regnet es aus Kübeln, doch wer Werner über die eTourEurope sprechen hört, der wird förmlich infiziert, ganz gleich wie das Wetter auch sein mag.

Sie gilt als die herausfordernste Rallye für Elektroautos in Europa. Quasi ein Langstreckentest für die Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit der eFahrzeuge. Und dann gleichzeitig ein Test für die Verfügbarkeit öffentlicher Schnellladeinfrastruktur, denn die vielen Teilnehmer müssen ja mit Strom versorgt werden. Quer durch Europa werden neun Hauptstädte angefahren. Nichts für Mobilisten mit Reichweitenangst so schiesst es mir spontan durch den Kopf.

Über 1.000 eMobilisten machen sich also ab dem heutigen 9. Juni auf den Weg. Mit typischen Tagesetappen von 400 km und über 3.600 km Gesamtdistanz ist die eTourEurope ein echter Challenge. Abgerundet wird die anspruchsvolle Fahrt mit Veranstaltungen in den jeweiligen Hauptstädten.

Auf den 16 eMOBIL Events und eMeeintpoints zeigen 100 Aussteller den erwarteten 55.000 Besuchern ihre Produkte und Lösungen. Besucher, Politiker und Medien dürfen vor Ort kostenlose Probefahrten mit eFahrzeugen erleben.

Schnellladenetzwerk in Europa besser als der Ruf

Innerhalb der letzten 12 Monate wurde in Deutschland, Belgien, Tschechien, Slowakei und Österreich das Schnellladenetzwerk entlang der Schnellstraßen systematisch ausgebaut. Die Teilnehmer der eTourEurope werden daher diese Schnelllader nutzen. Für Werner Hillebrand-Hansen ist das „ein zentraler Schritt für die positive Marktentwicklung der eMOBILität“.

Die Teilnehmer der eTourEurope 2017

Das vielfältige Spektrum der 12 teilnehmenden Fahrzeuge reicht vom Renault ZOE, über den Nissan Leaf und den Ford Focus bis zur elektrischen Luxuslimousine Tesla Model S und dem SUV Model X. Die Wertung erfolgt in den Kategorien: C2 Fahrzeuge mit einer Reichweite < 400 km (NEFZ) und CO der offenen Kategorie. Am Ende hat das Team gewonnen, das die Strecke in der geringsten Gesamtzeit (=Fahr- und Ladezeit) bewältigt. Welche Route die Teilnehmer wählen und wo sie die Fahrzeuge laden werden, entscheiden sie dabei selbst.

1000 EV’s in motion!

Das Credo der eTourEurope ist: „Die eMOBILe müssen raus aus den Showrooms und hin zu den Bürgern.“ Zu den Etappenorten in den europäischen Hauptstädten lädt der Veranstalter alle eFahrer zu den Treffpunkten der nationalen Sternfahrten ein. Viele eFahrer in ganz Europa teilen dort ihre Begeisterung und suchen den Austausch mit Teilnehmern der eCommunity, die Teil der eTourEurope ist.

Bild: eTourEurope mit 1.000 Elektroautos durch Europa

Zum Start findet die München-eMOBIL auf dem Odeonsplatz mit dem Schirmherrn Oberbürgermeister Dieter Reiter statt. In Celle entsteht am 13.06.2017 auf der Stechbahn die Celle eMOBIL mit ihrem Schirmherr Oberbürgermeister Dr. Jörg Nigge. In Dresden auf dem Postplatz direkt neben dem Zwinger erleben die Besucher am Donnerstag 15.06.2017 mit Schirmherr Oberbürgermeister Dirk Hilbert die Dresden eMOBIL. Na wenn das keine Unterstützung ist.

Wir werden weiter berichten.

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