Jetzt wo die Karnevalisten im Rheinland die fünfte Jahreszeit feiern, da kommen sie wieder zum Skifahren: die restlichen Rheinländer, Mainzer und Münchner. Jene, die mit Karneval oder Fasching nichts anfangen können und die jecken Tage zum Skifahren nutzen. In Bayern sind parallel Skiferien für die Kinder ab dem 13. Februar. Und so wollen wir heute der Frage nachgehen, wie sich die Situation mit der Ladestation am Berg heute darstellt.

Bayern hat bereits die ersten Ladestationen in den Skigebieten

In Bayern haben die Wintersportorte bereits kräftig investiert. Am Fusse des höchsten Berges Deutschlands, der Zugspitze, stehen beispielsweise vor der Eibsee Seilbahn zwei Ladesäulen. Doch auch in Oberstdorf an der Nebelhornbahn oder im nahegelegenen Sonthofen gibt es Ladestationen für die Fahrer der Elektroautos. Die schönen oberbayerischen Orte wie Bad Tölz, Bayrischzell oder Lenggries weisen alle ihre Ladestation auf. Meist in fussläufiger Nähe zu den Restaurants und Kneipen laden die Kleinstädte zum abendlichen Verweilen und Laden der Elektroautos ein.

Österreich erneut vorn bei der Elektromobilität

Doch wieder einmal sind die benachbarten Österreicher in Sachen Elektromobilität einen Schritt weiter. Hier hat man ganz konsequent in den letzten 24 Monaten in Ladestationen für Elektroautos investiert. Denn für einen Ski- oder Wanderurlaub bietet sich die Fahrt mit dem Elektroauto geradezu an. Während des Skifahrens oder der Wanderung bleibt genügend Zeit, das Auto zu laden. Ideal ist es dabei, wenn man von der Ladestation für das Fahrzeug zu Fuß mit den Skiern zu den Liften oder Gondeln marschieren kann.

Und so ist es kein Wunder, dass Österreich mit 35 öffentlichen E-Ladestationen pro 100.000 Einwohner im Europa-Vergleich an siebenter und EU-weit an fünfter Stelle liegt, so eine VCÖ-Analyse im Herbst 2017. Das österreichische Unternehmen has.to.be bietet jetzt sogar eine E-Mobilitätslösung speziell für Seil- und Bergbahnbetriebe an. Man hat ein Rundum-Sorglospaket geschaffen. Die gesamte Betriebsführung der Ladestation, Vermarktung und Abrechnung übernehmen die Energieprofis aus Radstatt bei Salzburg.

„Wir bieten für Seil- und Bergbahnbetriebe das gesamte Paket an Dienstleistungen. Diese entscheiden sich für eine Elektrotankstelle, kommen zu uns und wir kümmern uns um alles – so dass sich diese nur mehr um ihr eigenes Business kümmern können. Gerade für Seil- und Bergbahnen wird es in Zukunft wichtiger werden, hier möglichst viele Ladestationen anzubieten, um hier auch für E-Mobilisten attraktiv zu bleiben“, so der CEO Martin Klässner.

Österreichische Unternehmer nehmen sich der Versorgung von Elektromobilisten an. So geht innovative Entwicklung in Sachen Mobilität heute.

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