Die Stadt Bochum geht in Sachen Elektromobilität mit gutem Beispiel voran. Die Förderung der E-Mobilität soll neuen Anschub bekommen. Im privaten Besitz ist die Anzahl der Fahrzeuge mit Elektromotor in Bochum und allgemein betrachtet noch sehr gering. Daher möchte die Stadt den eigenen Fuhrpark umrüsten.

300 neue Fahrzeuge

Natürlich wird diese große Anzahl der Fahrzeuge im kommunalen Dienst nicht von heute auf morgen ersetzt. Es werden auch nicht ausschließlich reine Elektrofahrzeuge angeschafft. Aber die Stadt Bochum hat beschlossen, keine Fahrzeuge mehr ohne einen Elektromotor an Bord neu zuzulassen. Innerhalb der nächsten 5-8 Jahre soll auf diese Art der gesamte Fuhrpark eine Neuauflage erhalten. Damit reiht sich die Stadtverwaltung in das Engagement der Geschäftsführer städtischer Gesellschaften ein. In den letzten drei Jahren haben alle auf zumindest teil-elektrische Fahrzeuge umgestellt. Man hofft, damit auch die privaten Käufer zum Umstieg zu motivieren.

Neue Ladesäulen bis 2018

Der Strom für die neuen Fahrzeuge soll aus insgesamt 35 neuen Ladesäulen kommen. Damit verfügt die Stadt über insgesamt 100 Ladepunkten im Jahr 2018. Diese teilen sich auf 26 Normalladesäulen und 9 Schnellladesäulen auf. Die Förderanträge sind eingereicht und eine mündliche Zusage ist auch schon erteilt. Für das Ruhrgebiet ist das eine extrem hohe Dichte von Ladesäulen.

Strom für alle

An allen öffentlichen Ladesäulen ist der Strom, wie bisher auch, kostenlos zu haben. Auch das Parken mit einem Elektroauto in städtischen Parkhäusern wird kostenlos bleiben. So möchte die Verwaltung lokale Anreize zum Kauf geschaffen.

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