In jüngster Zeit erleben wir spannende Neuigkeiten zur Mobilität aus den vielen Startup Zentren in Europa. Doch kaum einer hat mit einem Jungunternehmen aus Küsnacht bei Zürich gerechnet. Hier entstand die Idee zum Microlino, einem elektrischen Stadtauto auf der Basis der BMW Isetta. Vor wenigen Wochen bereits hatten wir die Ouboters zu einem der neuen Macher der europäischen Mobilisten-Szene erkoren.

Wir haben uns für diese Ausgabe des eTecMags mit dem jungen Merlin Ouboter unterhalten. Hier einmal ein kleiner Ausschnitt:

Seit wann gibt es euch und wie seid ihr auf die Idee mit dem Microlino gekommen?

Uns gibt es eigentlich schon seit 1999, da hatte unser Vater Wim die Idee mit dem Micro Scooter. Mit dem Microlino haben wir aber erst im Jahr 2015 gestartet. Die Idee kam uns, als wir durch Zufall die Gelegenheit bekamen eine elektrifizierte Isetta zur Probe zu fahren. Wir waren so begeistert von der Sympathie des Fahrzeugs, dass wir uns überlegten, wie denn so eine Isetta mit modernerem Design und Technik aussehen würde.

Ihr seid ein echtes Familienunternehmen – wer macht was bei euch?

Stimmt, bei uns ist die ganze Familie im Unternehmen tätig. Wim als Gründer von Micro und Microlino übernimmt viele strategische Aufgaben für beide Firmen. Unsere Mutter Janine ist CFO bei Micro und der Big Boss, wenn es um die Finanzen geht. Oliver und ich arbeiteten zuerst im Marketing für Micro; wir haben aber mittlerweile unseren Fokus auf das ganze Microlino Projekt gelegt.

Küsnacht bei Zürich ist ja nicht gerade für Automobilindustrie bekannt, ist das nur der Firmensitz?

(lacht) … das ist richtig, in Küsnacht haben wir unseren Firmensitz. Produktion und Entwicklung befindet sich in Imola, Italien bei unserem Partner Tazzari.

Entwicklung in der Schweiz, Design, Entwicklung und Produktion in Italien, wie klappt das?

Nur mit intensivem Austausch und einer gesunden Kompromissbereitschaft. Deswegen sind wir auch mehrmals pro Monat bei unseren Partnern in Italien. Gerade in der Entwicklung muss das Design und die Technik mit den unzähligen Regulierungen übereinstimmen und natürlich auch für die Produktion tauglich sein.

Das gesamte Interview lest ihr im eTecMag Magazin, das am 1.12. im Zeitschriftenhandel erscheint. Viel Spaß bei der Lektüre.

Kommentar verfassen