Nach dem erfolgreichen Start in Europa und Japan arbeitet Hubject an einer Ausweitung seiner Geschäftsaktivitäten nach China und in die USA. Das Berliner Unternehmen war erst im November letzten Jahres als Partner der großen Energieanbieter ausgezeichnet worden.

In 2012 von führenden Unternehmen der Energie-, Technologie- und Automobilbranche gegründet, betreibt es keine eigenen Ladestationen. Hubject gewährleistet über das Ladenetzwerk intercharge den reibungslosen Datenaustausch im Hintergrund. Mehr als 300 Unternehmen in aller Welt nutzen die Plattform. Darunter finden sich Energieversorger wie innogy oder EnBW, Hersteller von Elektrofahrzeugen wie BMW Group, VW, Bosch oder Daimler. Aber auch Telekommunikationsunternehmen und Mobilitätsdienstleister nutzen die Plattform.

Investment Paket hilft die Expansion zu stemmen

Für die Internationalisierung hat das Berliner Unternehmen gemeinsam mit seinen Gesellschaftern ein zusätzliches Investmentpaket in Millionenhöhe erschlossen. Die Aufgabe: ein offenes Ladenetz für Elektrofahrzeuge, das die verschiedensten Akteure integriert.

Die Hubject B2B-Plattform verbindet Ladeinfrstrukturen einzelner Akteure und bietet seinen Kunden somit einen einheitlichen Zugang zu Stromnetzen an. Als Kenner digitaler Wertschöpfung im Elektromobilitätssektor gibt es somit genügend Zugang zu den unterschiedlichsten Ladeinfrastrukturen.

Hubject ist Marktführer in Europa

Das Unternehmen ist nach eigenen Angaben europaweiter Marktführer. Die Vision der Gesellschaft ist es Starthilfe zu sein für einen Industriezweig, der Mobilität künftig neu definiert. Hubject macht das Suchen, Finden, Laden und Bezahlen an Ladestationen komfortabel und schafft so einen Mehrwert für alle Beteiligten.

Weltweit können E-Autofahrer inzwischen bereits über 61.000 Ladepunkte verschiedener Anbieter grenzübergreifend nutzen: Mit den Ladekarten und Apps der Hubject-Partner funktioniert der Ladevorgang auch tatsächlich.

Und das soll dann eben zukünftig auch in den USA und in China so reibungslos funktionieren. In den Vereinigten Staaten soll die Tochterfirma Hubject Inc. die Entwicklung von Partnerschaften vorantreiben. Für China erarbeitet man derzeit eine Markteintrittsstrategie. Auch hier plant man gemeinsam mit lokalen Anbietern und Betreibern ein flächendeckendes digitales Ladenetzwerk aufzubauen.

„Mit der beschlossenen Expansion tragen wir unsere Vision in neue Kontinente. Wir wollen ein digitales Ökosystem für neue Elektromobilitätsservices erschaffen, von dem alle Akteure profitieren. Unser Team brennt für die Herausforderung.“, so Thomas Daiber, einer der beiden CEOs von Hubject.

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