Der Markt ist inzwischen gefühlt gesättigt mit den unterschiedlichen Angeboten im Bereich der E-Bikes. Doch eines kann durchaus Erwähnung finden. Das GSD von Tern ist ein E-Bike für den Alltag und damit ist tatsächlich der ganze Alltag gemeint.

Allrounder auf 2 Rädern

Das GSD ist für den Alltag wie geschaffen, insbesondere, da es sehr variabel einsetzbar ist. Es kann mit zwei Akkus von Bosch bestückt werden. Satteltaschen können vorne und hinten mitgeführt werden. Ebenso gibt es Aufsätze für Boxen um sperrigere Dinge zu transportieren – ebenfalls vorne und hinten. Alternativ können zwei Kindersitze hinter dem Fahrer oder der Fahrerin installiert werden. Somit sind auch komplette Familienausflüge ohne Auto möglich. Dank des einklappbaren Lenkers und der kleineren Reifen findet es zumindest in Kofferräumen von größeren Autos Platz. Die Schnellspanner an den Rädern ermöglichen zusätzliche Flexibilität beim Transport des E-Bikes. Trotz all der Variabilität ist das GSD von Tern nicht länger als ein konventionelles E-Bike. Sattel und Lenker sind höhenverstellbar und können mit Körpergrößen von 1,50 m bis zu knapp 2 m genutzt werden. Auch ausgewachsene Freunde oder Bekannte können dank eines optionalen Sitzpolsters, Fußrasten und Griffe auf dem „Rücksitz“ Platz nehmen.

Technische Daten

Insgesamt können 180kg geladen werden – inklusive Fahrer. Es ist also auch kommerziell als reines aber flexibles Lastenrad denkbar. Dafür wurde es extra robust entwickelt. Der Motor schiebt es auch bei voller Beladung bergauf an und mit zwei Akkus sind gemäß Tern 250 km möglich.

In der Stadt muss man die großen Transporte nicht unbedingt selbst zum Zielort im 10. Stock schleppen. Das Rad passt in viele Fahrstühle. Wo der Platz zur Aufbewahrung des Rades fehlt, kann es auch senkrecht abgestellt werden. Dafür ist das Heck speziell entworfen. Obwohl das GSD nicht länger ist als die meisten E-Bikes hat es doch einen um 25% längeren Radstand. In Kombination mit dem tiefen Schwerpunkt ergibt sich immer eine sehr stabile und dadurch sichere Fahrt.

Nur eines sollte man vermeiden. Gemäß Tern trägt der Ständer eine Last von 80 kg. Somit sollte man das Rad nicht voll beladen auf den Ständer stellen.

 

Bild: Tern

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