Go places with urbi – alle Sharing-Dienste in einer App

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Meine neue Lieblings-App urbi. Für alle Freunde von Car-, Bike- oder Motor-Sharing-Services bietet unser Startup am heutigen Startup-Tuesday eine Zusammenführung der individuellen Lieblingsdienste. Außerdem hilft es, das günstigste und näheste Sharing-Angebot zu finden. Damit bringt die App zum einen Sharing-Dienste und zum anderen Elektromobilität noch näher zum Nutzer.

Sharing-Dienste werden für Konsumenten immer interessanter

Shared-Use Mobilität ist längst kein neu aufkeimender Trend mehr. Vielmehr hat eine Entwicklung zu sich ständig neuerfindenden Transport-Modellen stattgefunden. Das Ziel dabei ist, die Anforderungen der Nutzer an Technologie, Nachhaltigkeit und Effizienz zu treffen.

„We want to help to spread the car-sharing idea of movement in each country“

„Our application is just making the life easier to everyone, that’s it!“

Serena Schimd im Interview mit FIWARE

Die Gründer Emiliano Saurin und Serena Schimd standen vor der gleichen Herausforderung wie wohl viele Nutzer von Sharing Diensten. Wenn man es eilig hat und einen Sharing-Service nutzen möchte, ist keine Zeit, die verschiedenen Apps durchzuklicken. Urbi soll dieses Problem lösen und den Nutzern von Car-, Bike- oder Motor-Sharing-Services einen Überblick über die verschiedenen Services geben.

Für die Gründer ist klar, dass die Deutschen längst bereit für die Sharing-Modelle der Zukunft sind. Und auch viele deutsche Automobilhersteller haben sich Car-Sharing bereits näher angesehen. Eine interessante Diskussion im Rahmen des „Mobile meets Mobility“ Talks initiiert von mobilbranche.de sowie die Perspektiven von u.a. UBER oder Daimler haben wir bereits im Oktober letzten Jahres vorgestellt:

Deutsche Anbieter diskutieren Vorteile der Sharing Modelle

Choose – Search – Reserve via urbi auch offline

Zurück zu urbi. Im Normalfall ist ja Sinn und Zweck des Startup-Tuesdays die jungen Unternehmen möglichst objektiv vorzustellen. Die Idee hinter der App des heutigen Startups und die Nutzerfreundlichkeit haben aber dafür gesorgt, dass die App auf meinem Handy definitiv nicht in den Ordner mit den ungenutzten Apps rutscht.

Denn die kostenlose App folgt dem einfachen Prinzip, sich seine Lieblings-Sharing-Services auszuwählen, nach den passenden Fahrzeugen in der Nähe zu suchen und diese dann zu buchen. Dabei muss man sich zwar nicht in der App anmelden, aber bei den entsprechenden Sharing-Services registriert sein. Man braucht aber natürlich nicht die Apps aller Anbieter auf dem Handy haben. Toll also für alle, die bereits verschiedene Sharing-Dienste nutzen.

So wird es ganz einfach, seine Strecke in real-time zu planen ohne zwischen den verschiedenen Apps der Sharing Dienstleister rumzuklicken. Die App vergleicht neben Preis und Verfügbarkeit auch die Zeit, die ich mit dem jeweiligen Verkehrsmittel für meine Strecke benötige. Teilweise werden auch UBER Dienste angezeigt oder auf öffentliche Verkehrsmittel oder Taxen verwiesen, genauso wie auf Parkplätze und Tankstellen. Hier ist wirklich alles zusammengefasst. Auf die Apps MyTaxi und Moovel wird ebenfalls verlinkt.

URBI app

Praktisch auch, die Radar-Funktion macht mit dem Batman-Jingle darauf aufmerksam, wenn sich ein Fahrzeug in meiner Nähe befindet. Und ist man gerade unterwegs und hat keine Internetverbindung, zeigt die App auch offline die nächstgelegenen Wifi-Hotspots an.

Verfügbarkeit und Zukunft

Urbi hat in Italien angefangen und ist entsprechend unter anderem in Mailand, Rom, Florenz, Turin, Venedig, und Bologna mit verschiedenen Sharing-Anbietern verfügbar. In Deutschland kann man über die App Sharing-Dienste in Berlin, Frankfurt, München, Köln, Stuttgart, Hamburg oder Düsseldorf buchen. Dazu gehören car2go, Drivenow, Emio, Multicity, Coup, Jaano, scoo.me, sco2t sowie Bike Sharing Services.

In anderen europäischen Großstädten ist urbi in Wien (car2go, sco2t, Drivenow), Kopenhagen (Drivenow), Stockholm (car2go, Drivenow, Cyclocity), Amsterdam (car2go) und Madrid (car2go, BiciMAD) verfügbar.

Man sieht, urbi wächst und öffnet durch das Aggregieren der Sharing Dienste neue Möglichkeiten für Nutzer. Es wird einfacher und unkomplizierter verschiedene Dienstleister zu vergleichen. Damit wächst das Angebot an Sharing-Diensten für die Nutzer und Sharing als Alternative zum eigenen Auto kann an Relevanz gewinnen. Ich bin gespannt ob Ideen wie die der Gründer von urbi dazu beitragen, wie wir uns in Zukunft fortbewegen.

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