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FMC Elektroautos ab 2020! Sollte sich Tesla fürchten?

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FMC Elektroauto? Sollte sich Tesla fürchten? Wir berichteten bereits über die Vorreiterrolle, die China in der eMobilität eingenommen hat und auch in Zukunft einnehmen wird. Enttäuschend für Europa und besonders enttäuschend für Deutschland mussten wir bei den Zulassungszahlen feststellen, dass China bei der Anzahl der zugelassenen elektrischen Wagen deutlich führt. Für die Chinesen hat die eMobilität eine entscheidende Rolle eingenommen, nicht zuletzt wegen der verschmutzten Innenstädte wurden immer größere Investitionen in die saubere Technologie gesetzt. Die Studie des CAM (Center of Automotive Management) zeigte beindruckend, 507.000 neu zugelassen Fahrzeuge und ein Anstieg des Marktanteils von 1,3 auf 1,8 Prozent.

Quotensystem für Elektroautos

Besonders das Quotensystem für Elektroautos schlug hohe Wellen in der Wirtschaft. Hersteller im Jahr 2018 eine Elektromobilitäts-Quote von 8 Prozent und ab 2020 12 Prozent gewährleisten. Kalkuliert wurde mit der Faustformel, vier Punkte für ein reines Elektroauto und zwei Punkte für ein Plug-In Hybrid.

Aber wo ist die Elektroauto–Eigenentwicklung?

2016 gegründet wurde das Elektroauto Startup Future Mobility Corporation, kurz FMC. Die Chinesen haben sich das enge Ziel gesetzt, 2020 weltweit durchzustarten. Viele Anaylsten schätzen das junge Startup als ernsthaften Konkurrenten für Tesla ein, obwohl es keine Supersportwagen Schmiede ist.

Das Team bei FMC

Es ist bekannt, dass ohne richtiges Team kein Produkt sauber die Marktreife schafft. Das ist auch den Chinesen bewusst und so wurden von BMW drei Intimkenner der i3 und i8 Technologie angeworben. Auch zum Gründerkreis gehört Mark Duchesne, der Mann der aus Teslas Manufakturen richtige Werke machte und natürlich ist auch ein Top Entwickler aus Googles Roboterauto-Projekt dabei.

Wo kommt das Geld bei FMC her?

Tencent! Schon einmal gehört? Ja, denn dieser chinesische Internetriese kaufte sich jüngst mit 5% bei Tesla ein. Insgesamt 8,17 Millionen Aktien erwarben die Chinesen. Kostenpunkt Anfang März ca. 1,8 Milliarden Dollar. Und auch Apple Auftragsfertiger Foxconn ist mit an Bord.

Wie sieht der Plan aus?

Gegenüber dem Manager Magazin verriet Marketingchef Henrik Wenders einige Details. Für die Chinesen ist klar, dass in den kommenden Jahren viele Autos auf den Markt treten werden. Entscheidend sei dabei, dass richtige Fahrzeug. Das Ziel mit dem Fahrzeug ist direkt der Weltmarkt und das direkt mit passender Batterie Technologie und hoher Reichweite.

Details zum Auto  von Future Mobility Corporation

Einige Details wurden gegenüber dem Manager Magazin bereits verraten:

  • Preislich liegt das KFZ zwischen 40.000-50.000 Dollar
  • Keine Reichweite unter 500km
  • kein Supersportwagen
  • Alleinstellungsmerkmal soll die mobile Vernetzung des Autos sein.

Für uns ist der Anspruch, dass wir das Leben in einer digitalen Welt auch im Fahrzeuginnenraum fortführen können. FMC-Marketingchef Henrik Wenders gegenüber dem Manager Magazin

Fazit

Wir müssen feststellen, dass dieses Mal ein anderer Fokus bei einem Startup gelegt wird. Nicht das teuerste oder schnellste Elektroauto soll produziert werden, sondern das, welches dem Kunden am ehesten preislich zusagt und die höchste Vernetzung bietet. Die Grunddetails sind fest, unter 500 km Reichweite geht nichts! Diese Aussage stimmt im Jahr 2017 noch nicht, jedoch vorrausichtlich bei Markteintritt 2020. Spannendes Startup mit hohen Potenzial, nichts zuletzt wegen der Geldgeber und wegen des Teams.

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