Auf geht’s Startups aus den Bereichen der neuen Mobilität. Aus Paris lockt ein interessanter neuer Wettbewerb. Mit dem European Startup Prize für Mobilität werden die innovativsten europäischen Startups im Mobilitätssektor ausgezeichnet. Ziel ist es, sie zukünftig bei ihrer internationalen Entwicklung zu unterstützen.

Politiker, Wirtschaftsführer, Startup-Vertreter und internationale Mobilitätsexperten trafen sich diesen Monat zum Launch des European Startup Prize für Mobilität. Das ist der Name der ersten europäischen öffentlich-privaten Initiative zur Unterstützung von Mobility Startups.

Eine europäische öffentlich-private Initiative

Sie widmet sich der Lösung von Lärmbelastung und Luftverschmutzung, Staus, ungleicher Zugang zur Infrastruktur und anderen Problemen. Um diese Funktionsstörungen zu bekämpfen und konkrete Innovationen im Bereich der neuen Mobilitätssysteme voranzubringen, haben sich Karima Delli, MdEP und Vorsitzende des Verkehrs- und Tourismusausschusses des Europäischen Parlaments, The Boston Consulting Group und VIA ID zusammengeschlossen, um den European Startup Prize für Mobilität ins Leben zu rufen.

Der von Frédéric Mazzella, Gründer und CEO von BlaBlaCar, und Violeta Bulc, EU-Kommissarin für Verkehr, gestiftete Preis wird unter der Schirmherrschaft des Europäischen Parlaments die vielversprechendsten Startups für grüne Mobilität auswählen und die Gewinner bei ihrem Wachstum unterstützen.

„Damit der Energiewandel vollzogen werden kann und ein neuer Ansatz für Mobilität entsteht, müssen wir alle Akteure der öffentlichen und privaten Mobilität um ein gesamteuropäisches Projekt herum zusammenbringen,“ erklärt Karima Delli. „Denn wenn Europa die Macht hat, eine neue Kultur der Mobilität zu ermöglichen und zu fördern, dann wird die technologische Innovation von Startups mit Hilfe der Wirtschaftsakteure des Sektors vorangetrieben.“

Der Turbo für europäische Mobilitäts-Startups

Finanzierung, Personalbeschaffung und unterschiedliche Vorschriften sind Herausforderungen, denen sich europäische Startups gegenübersehen, wenn sie ihre Unternehmen über Grenzen hinweg ausweiten. Der European Startup Prize for Mobility wird Schlüssellösungen für Mobilitätsgründungen durch maßgeschneiderte Unterstützung ermöglichen.

Ausgewählt von einer Jury u.a. aus Experten wie Edward Arkwright, stellvertretender Generaldirektor der Groupe ADP, Kadri Simson, estnischer Minister für Wirtschaft und Infrastruktur, und Gilles Babinet, der „Digital Champion“ der Europäischen Kommission, profitieren die vier Gewinner von einem maßgeschneiderten Mentoring-Programm. Durchgeführt wird das von The Boston Consulting Group, Grimaldi Studio Legale und Parallel Advocats.

Die Finalisten des European Startup Prize für Mobilität

Ebenfalls wird für die zehn Finalisten der Startup-Finalisten eine Europatournee durch mehrere Großstädte (Barcelona, Paris, Berlin, Kopenhagen, Kopenhagen, Tallinn) zur Förderung neuer Mobilitätslösungen organisiert werden. Während der Zwischenstopps treffen sich die Startups mit öffentlichen und privaten Entscheidungsträgern, Investoren und Experten auf lokaler Ebene, um ihre Projekte zu entwickeln, und nehmen an wichtigen europäischen Technologiemessen teil.

Für Frédéric Mazzella, dem Gründer und CEO von BlaBlaCar und Sponsor des Europäischen Startup-Preises für Mobilität, „ist es im Kontext von Globalisierung und technologischer Beschleunigung unerlässlich, unternehmerische Initiativen zu begünstigen und zu fördern, die die Anpassung Europas an die Welt von morgen gewährleisten. Der Europäische Startup-Preis ist nicht nur eine schöne Initiative, sondern auch eine Bestätigung für die Positionierung Europas in Sachen Innovation. Es ist ein Beschleuniger für die Wertschöpfung.“

Violetta Bulc, für Verkehr zuständiges Mitglied der Europäischen Kommission „freut sich darüber, dieses Abenteuer zu unterstützen, das das Ökosystem innovativer Startups in Europa stärken und dieses Europa des Unternehmertums weiter nähren wird.“ Für Bulc ist es „unerlässlich, dass die europäischen Institutionen diese Startups unterstützen, die Arbeitsplätze auf unserem Markt schaffen.“

Mehr zu den Teilnahmebedingungen findet ihr hier. Also Achtung: am 8. Januar endet die Einreichfrist für die Teilnehmer!

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