Europäisches Schnellladenetz: Wurden die Ankündigungen umgesetzt?

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2016 kam die Ankündigung: „Wir geben hier eine Initialzündung“ so damals ein Daimler Manager. Man wollte nach dem Vorbild von Tesla und dessen Supercharger Netzwerk eine eigene großflächige Schnellladeinfrastruktur an den Start bringen, garantieren das Elektroauto-Besitzer in ganz Europa ohne Probleme reisen können. Das damals gesetzte Ziel waren tausende Ladestellen entlang der Autobahnen bis 2020.

„bürokratische, juristische und politische Hindernisse“

Man spricht bei der Analyse der Süddeutschen Zeitung von einem großen Ziel, bei dem es viel zu tun gebe. Man arbeitet an den Problemen mit einer Gruppe von Vertretern der einzelnen Unternehmen intensiv an einer Lösung. Eins der Probleme ist, dass das OK anderer Länder sowie diverser Kartellbehörden bisher noch fehle, obwohl die EU-Kommission dem Projekt bereits zugestimmt habe.

Was ist geplant?

Im Juli, also in den nächsten 6 Tagen soll noch das ausführende Unternehmen offiziell gegründet werden. Es sollen, wahrscheinlich in München, 50 Vollzeit-Arbeitsplätze entstehen. Die Kosten belaufen sich auf einen hohen dreistelligen Millionenbereich. Deshalb ist das Projekt „aus rein betriebswirtschaftlicher Sicht“ nicht sinnvoll, da aber die komplette Automobilindustrie dran teil nimmt, tragbar. Stromversorger wie die EnBW sollen bei der Wartung und Abrechnung mit ihren Erfahrungen helfen und einen Komplettservice anbieten.

Geplant ist eine neue Abrechnungstechnik, die ein europaweites Laden mit einem Service anbietet und direkt nach dem Ein- und Ausstecken des Ladekabels die fälligen Kosten vom Konto abbucht.

-> ausführliche Analyse bei SZ

 

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