Bereits zum 5. Mal findet vom 22. bis 24. September 2017 die größte Elektromobilitäts-Veranstaltung in Deutschland statt. eRUDA heißt der Event, wobei das RUDA für ‚rund um den Ammersee‘ steht. Tja und das ‚e‘, das gilt halt für alle Fahrer eines eAuto, eMotorrad oder eBike. Jeder kann sich anmelden und mitfahren!

eRUDA ist mehr als nur eine beschauliche Rundfahrt

Rundfahrt, das hat so etwas melancholisches, etwas langsames, beschauliches im Klang. Von beschaulich kann bei der eRUDA keine Rede sein. Freitag treffen die Teilnehmer und Teams sich im Fahrerlager. Auf der sogenannten Ladeparty lernt man sich kennen, hier werden die ersten Fachsimpeleien ausgetauscht.

Am Samstag und am Sonntag wird für die Fahrer dann die Rallye gefahren. Die 212 Teams in diesem Jahr bedeuten einen Anmelderekord, alle sind mit ihren Elektrofahrzeugen ‚auf Achse‘. Der Start, das Ziel und die Siegerehrung finden im Veranstaltungsforum in Fürstenfeldbruck (Forum FFB) statt. Wer den Ammersee keine Stunde westlich von München gelegen kennt, der weiß, was die Fahrer erwartet. Jede Menge landschaftliche Abwechslung. Und drum herum hat der Veranstalter ein weites und höchst informatives Rahmenprogramm organisiert.

Cheforganisator Werner Hillebrand-Hansen feiert das 5-jährige Bestehen

Denn hier entsteht, so Cheforganisator Werner Hillebrand-Hansen, „eine echte Informationsbörse rund um die Verbreitung von Elektrofahrzeugen und erneuerbaren Energien“. Seinem Engagement ist es auch zu verdanken, dass die eRUDA das fünfjährige Bestehen feiern kann.

Sie steht unter dem Motto “Die Zukunft wartet nicht”. Und das Motto trifft den Nagel auf den Kopf. Interessant sind daher für die vielen erwarteten Besucher die Elektrofahrzeuge der Teilnehmer. Die reisen mit ihren BMW i3, Hyundai IONIQ, Renault ZOE oder auch dem Tesla Model S an. Zusätzlich werden echte Pionier-Fahrzeuge anzutreffen sein, wie etwa das CityEL, das Twike und einige Elektromotorräder.

Das Teilnehmerfeld wird in drei Startgruppen je nach unterschiedlichen Geschwindigkeiten eingeteilt. Die Einteilung die Gruppen erfolgt in Gruppe A – 20 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit, Gruppe B – 35 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit und Gruppe C – 50 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit. Für das Nachladen sind in Fürstenfeldbruck und an den Zwischenhalten Landsberg, Garmisch, Weilheim und Starnberg reichlich Ladesäulen vorhanden.

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