Die Elektromobilität wagt sich an der Börse. Aumann hat als einer der ersten eMobilitätshersteller den Gang an die Börse gewagt und direkt einen guten Start hingelegt. Der Gang aufs Parkett des eMotoren Zulieferers hat hohe Wellen geschlagen. Die Aktie ist rund 20 Prozent in die Höhe geschossen.

Wer ist Aumann?

Aumann ist seit mehreren Generationen ein weltweit führender Maschinenbauer im Bereich der Spulenwickeltechnik und Automation. Sie gelten als einziger Anbieter, die bei der Drahtherstellung über das Bewickeln bis hin zur Montage des Produktes über genügend Erfahrung verfügen. Gegründet wurde Aumann 1936 in Berlin. Nach dem Krieg wurde es in Espelkamp neu aufgebaut.

eMobilität und Aumann?

Für die eMobilität brauchen Hersteller energieeffiziente Spulen und Motoren, diese stellt Aumann her. „Wir bewegen uns auf einem Markt, der sehr schnell wächst“, so Knop. Elektromotoren werden weltweit mit Aumann Maschinen gebaut.

„Allein in einem modernen Automobil sind heute 150 unterschiedliche Elektromotoren oder mehr eingebaut.“ Vollautomatischen Anlagen zeichnen sich durch die Herstellung und Montage von (Motor-)Spulen in großen Serien und mit wechselnder Typenvielfalt aus.

Aktie Aumann

Der erste Kurs der Aktie lag mit 48,20 Euro am Freitag schon 14 Prozent über dem Ausgabepreis von 42 Euro. Der Chef und Mehrheitsaktionär Christof Nesemeier zeigt sich sehr zufrieden mit den Zahlen. Der Börsenneuling hat ein Volumen von 700 Millionen Euro. Die Investoren wurden mit dem Boom von Elektromotoren geködert.

Warum an die Börse?

63 Millionen gehen an Aumann selbst. Damit soll vor allem die Produktion ausgebaut werden. Ein Hersteller aus der eMobilität, der es also geschafft hat, die Welle der Elektromobilität auszunutzen. Wir freuen uns, dass die Investoren, die zu 90% aus dem Ausland kommen, die eMobilität eines Herstellers als Grund ansehen, in diesen zu investieren. Elektromotoren werden nach unserer Einschätzung eine immer höher werdende Bedeutung gewinnen. Egal ob sie in eScootern, Elektroautos oder anderen Fahrzeugen eingebaut werden.

1 KOMMENTAR

  1. Motorenherstellung für die E- Mobilität ist das kleinste Problem im sehr langsam wachsenden Markt der
    Elektroautos. Wie was bordintern im Auto gelöst werden muss ist schon lange Stand der Technik. Auch hätten die führenden E-Autohersteller genügend Kapazität um drauflos zu produzieren. Das Manko besteht bei der Batterietechnik bei zu hohem Gewicht und zu geringer Reichweite. der Sprung von 20 zu mind. 60 KW Speicherkapazität ist nicht nur preislich zu hoch, sondern auch vom Gewicht. Zum Rekuperieren genügen schon 15 KW als plug in, mit einem 1500 er Benziner der das ganze sowohl von Preis her interessanter macht und dazu noch leichter ist. Die Sorgen vom externen Laden(das z. Zt. grösste Problem) sind damit auch aus der Welt geräumt. Also weiterhin das eine tun und das andere nicht lassen………..

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