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Emmy, Stella & Coup: E-Roller-Sharing im Trend

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Emmy, Stella & Coup - E-Roller-Sharing im Trend
Quelle: Coup

E-Roller-Sharing ist in: Ob Stella, Emmy oder jetzt auch Coup – die E-Roller sind auf dem Vormarsch in den deutschen Städten. Nicht im normalen Handel und Verkauf, sondern immer in Verbindung eines Sharing-Konzeptes: E-Roller-Sharing liegt voll im Trend. Emmy in Berlin war in Deutschland eines der ersten Unternehmen, die voll in das E-Roller-Sharing eingestiegen sind. In Stuttgart gibt es mittlerweile die himmelblauen Stella-Roller, die man immer öfter an Straßenecken oder auch schon mal in einer abgesperrten Baustelleneinfahrt von S21 antrifft.

Keine Parkplatzsuche, keine Aufregung

Das Brummen und Knattern sucht man bei den Flitzern vergeblich – nur ein leises Sirren während der Fahrt verrät, dass sie mit Strom betrieben sind. Wer an den Ampeln konzentriert ist, kann auf den ersten Metern so ziemlich jedes Auto abhängen. Die Roller sind für die kurzen Wege in der Stadt bestens geeignet. Und auch wenn sie nur maximal 45 km/h fahren können, der Vorteil der nicht vorhandenen Parkplatzsuche macht sie in den großen Städten zu angenehmen Gefährten. Zudem kann man sich mit den wendigen Rollern geschmeidig durch den dichteren Verkehr schlängeln. Der Fahrspaß kommt also nicht zu kurz – denn immerhin kommt man damit in der Stadt auch mal vorwärts. Natürlich immer unter dem Aspekt des sicheren und vorausschauenden Fahrens.

E-Roller-Sharing immer mit App

Emmy und Stella sowie die Bosch-Tochter Coup haben sich bei ihrem Sharing-Konzept für die Variante mit der Smartphone App entschieden. Ein Handy hat heutzutage so ziemlich jeder dabei – also ist das die unkomplizierteste Variante. Via App wird der E-Roller gesucht, reserviert, gebucht und schlussendlich auch bezahlt. Mit 19 Cent pro Minute – wie bei Emmy und Stella – bietet der gemietete E-Roller auch finanzielle Vorteile für die Stadtbewohner.

Flottengröße als Problem

Die momentane Krux beim E-Roller-Sharing liegt u.a. an der Flottengröße. Erst im März hat z.B. Coup die Expandierung ihrer Flotte in Berlin von 200 auf 1.000 angekündigt. „Niemand will eine Viertelstunde zu einem Roller laufen“, erklärt Coup-Sprecherin Julia Grothe. Das ist in der Tat richtig – sonst könnte man natürlich auch gleich zum Zielort laufen. Denn laut Grothe beträgt der durchschnittlich zurückgelegte Weg auf den Rollern zwischen fünf und sechs Kilometern. Interessant ist übrigens, dass bei zumindest bei Coup die Hauptnutzer vornehmlich Männer seien.

E-Roller als Argument für E-Mobilität

In Stuttgart hat Stella-Sharing 75 Roller im Einsatz und mittlerweile 2500 registrierte Nutzer. Da ist es hoffentlich nur eine Frage der Zeit, bis auch hier die Flottenvergrößerung kommt. Nun muss nur noch am Ökostrom gearbeitet werden. Stella-Sharing ist da ja schon vorbildlich mit der Öko-Variante der Stadtwerke Stuttgart unterwegs. Aber in ganz Deutschland wird immer noch über die Hälfte des Strom durch Kohle, Gas und Atomkraftwerke erzeugt. Dennoch: Die E-Wende kommt nicht von heute auf morgen und an einem Punkt muss man ja anfangen. Und die E-Roller in der Stadt sind mit Sicherheit ein sehr gute Idee dafür, um vielleicht auch Skeptiker an das Thema E-Mobilität heranzuführen.

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