eMio wird zu Emmy – wie stehen die Chancen auf dem Markt?

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Emmy lautet der neue Name der beliebten Roller des Sharing-Startups eMio. Über das Berliner Jungunternehmen haben wir in der Vergangenheit bereits im Rahmen unserer Startup-Tuesday Reihe berichtet. Und auch darüber, dass sich das innovative Jungunternehmen auf ein spannendes Jahr 2017 freuen kann.

Damals – kurz vor der zweiten Finanzierungsrunde des Startups – hatten Konkurrenten den Druck auf eMio immens erhöht. Denn die Sharing-Szene ist umkämpft und längst nicht alle Gründer können der Konkurrenz mit ihren Unternehmen standhalten. Und auch eMio kämpft gegen die Konkurrenz auf dem Markt. Nach erfolgreichem Abschluss der zweiten Finanzierungsrunde startet das Unternehmen nun mit siebenstelligem Kapital und der einen oder anderen Veränderung in die kommende Roller-Saison.

eMio heißt ab jetzt Emmy – was hat sich noch geändert?

Mehr Fahrzeuge und eine bessere Verfügbarkeit. Das macht die Kunden glücklich und ist treibender Entwicklungskonsens zwischen Unternehmen und Sponsoren. Dementsprechend sollen den Kunden ab April 200 zusätzliche eRoller im bestehenden Geschäftsgebiet zur Verfügung stehen. Und ab April passiert noch mehr, denn laut Gründer Valerian Seither soll der beliebte Berliner Elektroroller auch in andere Städte Deutschlands kommen. Diese Idee umtreibt das Unternehmen schon länger. Bereits letztes Jahr wurde in Stuttgart zusammen mit den Stadtwerken an dem Pilotprojekt stella-Sharing gearbeitet, dessen Flotte im Frühling weiter aufgestockt wird.

Durch welche Städte wir im kommenden Frühling noch mit eRollern düsen dürfen verrät der Gründer noch nicht. Aber klar ist, dass die Roller dann einen neuen Namen bekommen und künftig Emmy heißen. Das Rebranding sei rechtlich notwendig gewesen. Gegenüber der Berliner Zeitung verrät Emmy-Gründer Valerian Seither übrigens, dass das Startup in Hamburg tätig werden wird, da dort durch die Insolvenz des Konkurrenten Jaano gerade eine Lücke für Emmy entstanden ist.

Wie sieht der Markt rund um Emmy aus?

Gemeinsam mit BCG Digital Ventures gründete Bosch im vergangenen Herbst den E-Roller-Sharing-Service Coup, der im April sogar 800 neue Roller auf Berlins Straßen bringen wird. Klar ist, Coup kann in für Emmy unvorstellbaren finanziellen Dimensionen agieren und plant ebenso eine Expansion in deutsche Großstädte.

Das Berliner Startup Movoo mit seinem E-Roller-Leihservice musste unter dem Marktdruck bereits nachgeben. Es wird deutlich, dass der Markt heiß umkämpft und von hohem Entwicklungspotenzial durchzogen ist. Betrachtet man die Reaktionen auf Emmy in sozialen Netzwerken, zeigt sich, dass der Startup Charme bei der Zielgruppe zieht. Im Endeffekt geht es ja meistens darum, dass ein Roller an der nächsten Eckt verfügbar ist, wenn ich ihn brauche.

 

Bild: http://emmy-sharing.de

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