Quelle BMW AG
Quelle BMW AG

Der Brexit beschäftigt Europa und die Industrie im großen Maße und auch die Lifestyle-Tochter MINI (BMW AG) trifft zukunftsträchtige Entscheidungen in diesem Zusammenhang. Viele Unternehmen erwägen wegen des Brexits Großbritannien als Produktionsstandort zu verlassen. Die BMW Tochter MINI hat sich jetzt bewusst für einen anderen Kurs entschieden. Der Automobilhersteller will seinen vollelektrischen MINI in Oxford zusammen bauen lassen.

Die Heimat des MINI

Die Heimat des kleinen Flitzers ist seit dem Erscheinen des Modells 1959 in England. Genau dort will man nun auch den vollelektrischen Kleinwagen bauen. Ab 2019 sollen dann aus dem Mini-Stammwerk in Oxford die Wagen vom Band laufen

Briten freuen sich

Besonders die Arbeiter dürften sich über die Entscheidung freuen. Auch der britische Wirtschaftsminister Greg Clark begrüßte die Entscheidung. Er sieht dies als Vertrauensbeweis in das Vorhaben.

Zusammenbau Oxford, Antrieb Bayern

Der MINI wird in dem Werk in England zusammengebaut, der Antrieb wird aus Bayern kommen. Batterie und Motor werden in den Werken Dingolfing und Landshut gefertigt. Es findet also eine gute Kombination statt und das freut auch den Betriebsrat: „Für uns ist wichtig, dass dieser weitere Schritt in die E-Mobilität innerhalb der BMW Group stattfindet und nicht ausgelagert wird.“

MINI 3-Türer

Der Stromer wird als erstes in der 3 Türigen Variante erscheinen. Eine 5 Türige Variante wird auch in den kommenden Jahren erwartet. Nach seinem Debüt 2010 feiert der MINI E 2019 also sein Comeback. Kunden können mit 300 Kilometern Reichweite rechnen, die ähnlich der Reichweite des BMW i3 ist.

 

Kommentar verfassen