Das Startup eCharge hat das Ziel, bis zum Ende diesen Jahres 500 österreichische Hotels mit einer Ladestation für Elektrofahrzeuge auszustatten. Auch in Deutschland ist das Unternehmen aktiv. Nach dem Vorbild Teslas sollen so flächendeckende Ladestationen installiert werden.

Kostenlose Ladesäulen für alle

…zumindest für alle Hotels. Die Installation, den Betrieb, die Wartung sowie die Stromkosten übernahm eCharge bis zum 31.08.2017 kostenlos. Im Gegenzug erhält eCharge einen Exklusivvertrag für sieben Jahre. Dabei ist die Dimensionierung der Ladesäulen so bemessen, dass die Hotels stets 40% freie Kapazitäten haben, für neue Kunden. Eine Ladung über Nacht kostet den Gast 20€. Davon bekommt das Hotel 2€, der Rest geht an das Startup. Abhängig vom Hotel können zusätzliche Parkgebühren des Hotels anfallen. Die Stationen sind natürlich auch mit einer eventuell vorhandenen Photovoltaik-Anlage kombinierbar.

Vorteile für Hotel und Kunden

Die Reichweite ist bei Elektrofahrzeugen immernoch ein überwiegend heikles Thema. Die Planung von Fahrten gemäß der Verfügbarkeit von Ladestationen wird oftmals noch als nervig empfunden, insbesondere in Gebieten mit geringer Abdeckung. eCharge schafft genau hierbei Abhilfe und fördert nebenbei den individuellen Tourismus mit Elektrofahrzeugen durch die Errichtung von Ladesäulen an der Endstation. So kann der Fahrer auch am Zielort den vollen Aktionsradius seines Fahrzeugs ausschöpfen. Die Hotels können einen neuen, zahlungskräftigen Kundenkreis erschließen und sich mit einem besonders umweltfreundlichen Image etablieren.

Wie findet man die Hotels?

Auf der Seite eCharge.work ist eine interaktive Karte mit allen aktuellen Ladestationen verfügbar. Zusätzlich sind die Stationen über Navigationsgeräte von Garmin, TomTom und Becker auffindbar. Auch bekannte Seiten zur Hotelsuche enthalten Informationen über die entsprechenden Hotels.

Initial Coin Offering für die Zukunft

Der Geschäftsführer, Markus Dold, möchte für den Bezahlvorgang eine eigene Kryptowährung einführen. Was die Hintergründe dazu sind, ist derzeit nicht bekannt. Zunächst klingt es, als würde damit der Bezahlvorgang verkompliziert. Aber es könnte sich lediglich um ein PrePaid-System handeln.

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