E TWOW Roller – kick and go

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E TWOW Roller - kick and go
Quelle: www.escooter-fun.com

Zugegeben: Sehr innovativ sieht der Roller von E TWOW ja nicht aus. Muss er aber auch nicht, denn: In dem kleinen Gefährt steckt sehr viel mehr, als auf den ersten Blick ersichtlich. Bis zu 30km/h bringt der elektrisch betriebene Tretroller auf die Straße.

E TWOW – Electric Two Wheels

Der kleine Flitzer wurde ursprünglich von einem rumänischen Ingenieur designed und konstruiert und danach kontinuierlich weiterentwickelt. Die Marke von E TWOW, was für Electric Two Wheels steht, ist laut offizieller Hersteller-Webseite Teil eines großen internationalen Konzepts, das auf eine neue Ära der urbanen Mobilität abzielt. Firmenhauptsitze gibt es sowohl in China wie auch in Europa. Und in der Tat sitzen sowohl in Baden-Baden, sowie im Großraum Stuttgart, genauer gesagt in Fellbach, Händler, die diese Roller vertreiben.

S2 Booster, S2 Master und S2 Eco

Die Idee hinter den E TWOWs ist, eine innovative Lösung für den Alltag anzubieten und damit diesen und das ganze Leben zu erleichtern. Wer ihn besitzt und nutzt, kommt schneller von einem Treffen zum nächsten – und tut neben bei auch der Umwelt etwas gutes: er spart Ressourcen. Der E TWOW, ob nun S2 Booster Plus, S2 Booster, S2 Master oder S2 Eco fahren nämlich durchweg elektrisch. Betrieben werden sie mit einem Motor, der direkt im Vorderrad des Rollers eingebaut ist.

Mit 30 km/h durch die Stadt

Die vier angebotenen Modelle unterscheiden sich hinsichtlich Batterie, Leistung und Geschwindigkeit. Im Gewicht liegen sie alle drei um die 10,6 kg – daher gelten sie in ihrem Segment auch als eine der leichtesten elektrisch betriebenen E-Scooter. Der leistungsstärkste ist der E TWOW S2 Booster bzw. E TWOW S2 Booster Plus, die mit einer 280 W Batterie ausgestattet sind und bis zu 30 km/h schnell fahren. Das ist ganz ordentlich, vor allem wenn man bedenkt, dass auf dem Roller während der ganzen Fahrt über gestanden wird. Zum Vergleich: Auf der Ebene sind 30 km/h bei normaler Fahrweise eher selten zu erreichen (ohne E-Antrieb versteht sich) – und fühlen sich dort sitzend schon schnell an.

Nicht überall zugelassen

Das ist unter anderem auch der Grund, warum der E TWOW in Deutschland eigentlich eine Straßenzulassung braucht. Auf der Seite des Fellbacher Händlers steht ganz klar: „Auf öffentlichen Wegen und Plätzen sowie im Geltungsbereich der StVO ist die Benutzung von E-Scootern in Deutschland derzeit noch nicht gestattet. In der Schweiz gilt der E-Scooter als Leichtkraftmotorrad und ist für den Straßenverkehr zugelassen.“ Bevor man also in Deutschland Menschen mit dem E TWOW zur Arbeit flitzen sieht, muss hier erst einmal noch eine Straßenzulassung her.

Mit Formel 1 Technologie zum Arbeitsplatz

Den E TWOW gibt es in vier verschiedenen Varianten
Quelle: www.etwow.at

Trotz dieser noch eventuellen Hindernisse bietet sich der E TWOW – egal in welcher Version – gut für die Verwendung im Alltag an. Mit dem Booster kommt man bis zu 35 Kilometer weit, mit dem Master sogar bis zu 40 Kilometer. Allerdings gilt das für ideale Außenbedingungen – keine Gegenwind – und einem Gewicht von 75 Kilogramm. Im städtischen Pendelverkehr ist wären ja aber auch fünf bis 10 Kilometer weniger ausreichend. Zumal die Batterie beim Bremsen mit der elektromagnetischen Vorderbremse wieder auf bis zu 60% aufgeladen werden kann und sich die Reichweite dadurch erhöht. Möglich macht das die sogenannte KERS Technologie: Das Kinetic Energy Recovery System wurde aus der Formel 1 übernommen und in den kleinen Flitzer eingebaut. Worauf E TWOW auch das Patent hat.

Patente über Patente

Das ist übrigens nicht das einzige Patent, das den Rollern eigen ist. Sowohl auf das Display, das Uniblock Human Interface, wie auf die luftlosen Reifen und die Klapptechnik hat sich der Hersteller das Patent gesichert. So gibt’s keine platten Reifen und der Roller kann bequem im Büro unter dem Schreibtisch verstaut werden. Außerdem lädt die Batterie in ca. zwei Stunden wieder vollständig an der herkömmlichen Steckdose auf.

Mal was neues: Der Tempomat

Um auf sich aufmerksam zu machen, wenn man von hinten mit 30 km/h fast lautlos angesaust kommt, hat der E TWOW natürlich auch eine Hupe verbaut. Die eingebauten LEDs vorne und hinten machen den Fahrer auch bei Dämmerung und Dunkelheit sichtbar. Sie haben laut Herstellerangaben keinen Einfluss auf die Reichweite oder den durchschnittlichen Energieverbrauch von 7,5 Wh/km. Das mit Abstand wohl untypischste Feature bei Rollern ist der Tempomat. Hält man fünf Sekunden die Geschwindigkeit, fährt der E TWOW gleich schnell weiter, ohne das man Gas geben müsste. Irgendwie schräg, aber bestimmt sehr angenehm.

Allein mit dem Daumen

Ansonsten kann man mit einem Daumenhebel die Geschwindigkeit regulieren. Ohne ein erstes Abstoßen fährt der Roller aber nicht los. Eine kleine, aber feine Sicherheitsmaßnahme. Also dann: Knopf drücken, abstoßen und los geht’s!

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