Der Automobilhersteller Audi will ab 2019 in Brüssel sein zweites Elektroauto, den e-tron Sportback, produzieren. Das ehrgeizige Ziel von Audi ist es, in neun Jahren mindestens ein Viertel der verkauften Autos als Elektrovariante verkauft zu haben.

Die Geschichte von den Elektrofahrzeugen von Audi

Angefangen hat es mit dem rund eine Millionen Euro teuren Audi R8 e-tron. Weniger als 100 Käufer investierten diese Summe in das Elektroauto. Die Besitzer kamen in den Genuss von 462 PS reiner Elektropower und 250 km/h Spitze. Auch die Reichweite des R8 konnte mit 450 Kilometern überzeugen. 3,9 Sekunden von null auf hundert, auch ein Wert, der die Käufer erfreute. Auf dem R8 e-tron wird nun die Elektro-Strategie der Ingolstädter aufgebaut.

Ab 2019 soll in Brüssel das zweite batteriegetriebenes Auto vom Band laufen lassen. Diesmal sportlich und familienfreundlich. Denn es kommt der viertürige Grand-Turismo-Sportwagen e-tron Sportback.

Produktionsvorstand Hubert Waltl:

damit „zeigen wir, dass Audi das Thema Elektromobilität ernst nimmt. Ein zweites batterieelektrisches Modell lastet unseren Standort Brüssel künftig optimal aus.“

Grundlage für das neue E-Auto ist eine Design-Studie, die mit einem 320 kW starkem Elektroantrieb auf der Automesse in Shanghai präsentiert wurde.

Technikvorstand Peter Mertens gegenüber der „auto motor und sport“: „Die Margen liegen noch nicht auf dem Niveau, das wir mit konventionell angetriebenen Fahrzeugen erreichen. Aber ja, wir werden damit Geld verdienen.“

Die Zeichen stehen also gut bei Audi, obwohl die Elektro-Strategie lange nicht so weit geht wie bei anderen Herstellern. Spannend werden auch die anderen Daten, wie Reichweite, Batterien Technologie und tatsächliche Motorleistung.

Kommentar verfassen