Die Mobilitätsentwicklungen von AtTrack

0
Mobilitätsenwicklungen von AtTrack
Quelle: AtTrack

Die Mobilitätsentwicklungen von AtTrack beziehen sich auf sämtliche Verkehrsmittel. AtTrack ist eine Gesellschaft für Mobilität, Engineering und Unternehmensberatung mit Sitz in Stuttgart. Wenn man sich heutzutage Gedanken über das Thema Mobilität in der Zukunft macht, sind die ersten Assoziationen E-Autos oder autonomes Fahren.

Eigenentwicklung von AtTrack - der TG 700
Quelle: AtTrack

Dass Mobilität sich aber auch auf ganz viele andere Verkehrsmittel bezieht, macht die Arbeit von AtTrack deutlich. Das Unternehmen entwickelt eigene Fahrzeuge, ist aber ebenso als Konzeptentwickler und Berater für andere Firmen tätig. Ich hatte die Gelegenheit mit Herrn Dr. Ulrich Schiefer, Geschäftsführer von AtTrack, ein Gespräch zu führen. Es war ihm wichtig, die Entwicklungen für die unterschiedlichsten Verkehrsmittel und deren mögliche Kombinationen herauszustellen. Beispielsweise erklärt er:

„Viele Technologien lassen sich sehr gut übertragen. So zum Beispiel der Leichtbau aus dem Flugzeugbau.“

AtTrack möchte also auch die Erkenntnisse anderer Mobilitätsentwicklungen nutzen. Dr. Schiefer fasst dies sehr gut zusammen, indem er über sein Unternehmen sagt: „So gilt für uns auch der Anspruch, den Daimler ursprünglich hatte, zu Lande, zu Wasser und in der Luft“.

Aktuelles Projekt von AtTrack

Ich sprach mit Dr. Schiefer auch über das aktuelle Projekt von AtTrack. Hierbei handelt es sich um die Hybridisierung einer Sattelzugmaschine. Das Konzept sieht so aus, dass die Sattelzugmaschine bis zum Ortschild mit Dieselbetrieb fährt. Am Ortschild angekommen wird der E-Antrieb eingeschaltet und der Dieselantrieb abgestellt. Hierdurch soll die Umweltsituation in den Städten verbessert werden. Dr. Schiefer formuliert das Ziel so: „Den Diesel abzustellen, zumindest so lange, wie der Zug sich innerstädtisch bewegt.“  Neben dieser Sattelzugmaschine gibt es aber noch weitere Entwicklungen im Bereich der Mobilität. Dr. Schiefer führt an: „Die AtTrack-Fahrzeuge TE 700 und TG 700 sind vielleicht die besten Kommunikationsbausteine hinsichtlich unserer Fertigkeiten.“ Auch auf dem Gebiet der Rennfahrzeugentwicklung ist AtTrack tätig. Hierbei geht es dem Unternehmen vor allem um hohe Sicherheitsstandards, weil gerade in der Rennfahrzeugentwicklung der Anspruch viel extremer ist. Zu den Kunden von AtTrack gehören unter anderem OEM, Tier 1, Gesellschafter, Politik und Hochschulen.

Mobilität der Zukunft

Eine der spannendsten Felder ist, wie die Mobilität von morgen aussieht. Daher habe ich Dr. Schiefer gefragt, wo er die Mobilität in zehn Jahren sieht. Hierzu meint er: „Bunter, viel Sharing Economy, multimodaler. Das Ziel konsekutiv mit drei ganz unterschiedlichen Verkehrsmitteln zu erreichen wird eher zur Regel als zur Ausnahme.“ Er stellt sich also eine vielfältigere Welt in Bezug auf Verkehrsmittel vor. Und was hierbei den Einsatz von Elektroantrieben angeht, muss man auch gar nicht weit in die Zukunft blicken.

„An der Hybridisierung führt schon in naher Zukunft kein Weg vorbei. Wenn Europa endlich bei der Batterietechnik eine Rolle spielt, wird das E-Fahrzeug noch riesige Sprünge in Bezug auf Reichweite und sonstiger Performance machen“, sagt er.

Auch das autonome Fahren sieht Dr. Schiefer als gute Entwicklung für die Mobilität und die Menschheit. „Die Autonomie wird den Verkehr humaner machen. Strikte Erfüllung der Verkehrsregeln wird zur Selbstverständlichkeit. Der Mensch sieht sich weniger den fahrerischen Schwächen anderer Menschen ausgesetzt“, beschreibt er. Nach der Auffassung von Dr. Schiefer wird das autonome Fahren die Mobilität also deutlich verbessern. Zumindest, wenn alle offenen Fragestellungen im Bereich der Sicherheit geklärt werden können. Inwieweit er Recht behält, wird die Zukunft zeigen.

Kommentar verfassen