Laut ADAC „fährt und fährt und fährt“ der Nissan Leaf und das ohne Probleme ganze 80.000km weit. Auch unter extremen Bedingungen wurde der Kleinwagen getestet und musste -22 °C bis +35 ° C aushalten. Welche Verschleißerscheinungen bei diesem Elektroauto zu erwarten sind und welche Ergebnisse im Detail vom Nissan geliefert werden können, all dies hat der ADAC in seinem Langzeittest herausgefunden.

Der Nissan Leaf

Nissan gibt auf der eigenen Website an, kein Neuling in der Welt der Emobilität zu sein. Alle Erfahrungen konnten in den Leaf fließen. Mittlerweile gibt es den Nissan mit 30 kWh Batterie und einer Reichweite von 250 km. Die 50 km/h-Marke wird bereits nach 3,7 Sek geknackt und die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 144 km/h. Nissan bewirbt das Auto mit großem Kofferraum, Around View Monitor mit 360° Rundumsicht und modernen Entertainment System.

Nissan unterstüzt den staatlichen Umweltbonus in Höhe von € 2.000,- und subventioniert den Leaf weiter mit € 3.000,-. Die Kosten liegen bei der 24 kWh Variante bei 18.365,- zzgl. einer monatlicher Batteriemiete von 79€.

 

Der Test

Im ADAC Dauertest wurde die eingesetzte Batterie des Leaf ganze 80.000 km gefahren und über 1.450 Mal geladen (inkl. CHAdeMO-Schnell- und Teilladungen).

Erst positiv dann negativ

Positive Faktoren des Nissan Leaf

Der Nissan Leaf bringt seine Fahrgäste ans Ziel und das ziemlich zuverlässig. Nur einmal musste er mit einer Starthilfe zum Laufen gebracht werden. Gut geeignet ist der Leaf für den  Kurzstreckenbetrieb, denn dort hat er wenige bis keine Probleme.  Er benötigt wenig Aufmerksamkeit,  keine Öl Wechsel, keine Ölstands Kontrollen oder sonstige Dinge der alltäglichen Pflege eines Verbrennungsfahrzeug.

Beim Autohaus  von Nissan wurden die Ladung und Nachladung, Nutzung und Lagerung mit vier bzw. fünf von fünf Sternen bewertet. Es sind elf der max. zwölf Batteriesegmente für die Restkapazität nach 80.000 km aktiv.  Ob das der realen Reichweite entspricht? Der ADAC stellte dabei sein eigenes Ergebnis fest, mehr dazu bei den negativen Punkten.

Negativ aufgefallen ist..

.. mit zunehmendem Alter und steigender Laufleistung geht die Reichweite doch signifikant zurück. So reduzierte sich die Reichweite auf dem Prüfstand von 105 (Messung bei 30.000km auf kurze 93 km bei knapp 80.000 km.

Weitere Probleme waren:

  • Zughebel für den Ladedeckel brach ab (kosten 118€)
  • ESP Eingriffe ohne Grund im Herbst – Folge Austausch des Lenkwinkelsensors
  • Geringe Kapazität im Winter
  • eingeschränkte Rekuperation bei Kälte
  • Roststelle in der Motorhaube (innen)

Den gesamten Bericht finden sie auf sie auf der Seite des ADAC. Zum gesamten Bericht.

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