Das System AllCharge stellte Continental im Sommer diesen Jahres und auf der IAA vor. Es könnte das Durcheinander verschiedenen Ladesysteme bald beenden, aber da spielt sicherlich einiges aus der Politik mit rein.

Das Elektroauto neu gedacht

Der Trick dabei ist, dass die Ladetechnik quasi überflüssig wird. Continental fügt dem Motor und dem Wandler (Umwandlung von Strom zwischen AC/DC) im Fahrzeug die Fähigkeit hinzu, Strom direkt zu laden. Dafür ist ein DC/DC-Wandler notwendig, welcher für die Batterie die optimale Spannung beim Ladevorgang erzeugt. Zusätzlich führen zwei Kabel von der Steckdose im Auto in Richtung Batterie. Entweder fließt Wechselstrom durch den Elektromotor in den Inverter, oder Es fließt Gleichstrom Durch den DC/DC-Wandler zur Batterie. AC und DC, ein- und dreiphasig, sowie verschiedenen Stromstärken mit bis zu 800 V und 350 kW sind kein Problem mehr. Bei Nutzung der maximalen Ladeleistung sind 150 km Reichweite in 5 Minuten geladen.

Bei Bedarf stellt das System 230 Volt Spannung zur Verfügung und wird zum Betreiber von Endgeräten aller Art, beispielsweise ein kleiner Kühlschrank, ein Notebook, eine Bohrmaschine oder eine Lampe. Mit der neuen Komponente im Auto muss der Fahrer nicht mehr darauf achten, eine passende Ladesäule anzusteuern. Er kann überall laden, sofern nicht die Bezahlfunktion dies verhindert.

 

 

Bilder: Continental

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