ChargePoint und Siemens treiben Ausbau von Ladestationen in Europa voran

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ChargePoint und Siemens
SAN FRANCISCO, CA - SEPTEMBER 16: A ChargePoint electric vehicle charger is displayed during the Drive The Dream event at the Exploratorium on September 16, 2013 in San Francisco, California. California Gov. Jerry Brown met with California corporate leaders at Drive The Dream to discuss progress in the adoption of electric vehicles and workplace charging stations at businesses in the state. (Photo by Justin Sullivan/Getty Images)

ChargePoint und Siemens kooperieren. Mit einem Investment in Höhe von 43 Millionen US-Dollar unterstützt Siemens das Startup ChargePoint. Damit möchte sich das amerikanische Startup jetzt auch auf den deutschen Markt wagen.

Das kalifornische Startup ChargePoint wurde 2007 gegründet. Seitdem hat es sich mit über 34.000 Ladestationen in den USA und Mexiko etabliert. Und das unter anderem durch Investments seitens BMW und Daimler. So hat BMW Ende 2016 investiert und Daimler ist im vergangenen Jahr sogar als Lead-Investor in das Startup eingestiegen. Beide Unternehmen haben im März an einer Kapitalrunde teilgenommen. Sie haben ChargePoint ermöglicht ihre Technologie auf den befahrensten Highways in den USA zu installieren.

Ziele von ChargePoint und Siemens

Durch das Investment dieser Finanzierungsgruppe, die von Siemens angeführt wird, soll es jetzt in Europa weitergehen. Genauer gesagt in Großbritannien, denn dort sollen nach ersten Angaben 200 Ladestationen aufgestellt werden. Die vergangenen Investments haben innerhalb der USA das Verständnis für nachhaltiges Fahren und Elektromobilität geprägt und den Fahrern eine Möglichkeit gegeben, tatsächlich grün zu fahren ohne Einbußen in Komfort oder Reichweite.

Ähnlich soll dieses Investment wirken, aber eben in Europa. Schon seit Jahren baut Siemens Schnellladesäulen, zuletzt eine, die es bis zu drei Fahrzeugen ermöglicht, in nur 10 Minuten auf eine Reichweite von 100 Kilometern aufzuladen.

Wie sieht es auch dem europäischen Markt aus?

Auf dem europäischen Markt tummeln sich bereits einige Startups, wie auch Großkonzerne, die nach Ladealternativen suchen. Gerade die Richtlinie für den schnelleren Ausbau von Ladestationen motiviert Unternehmen den Kunden Ängste zu nehmen und den größtmöglichen Nutzen zu schaffen.

International sind vor allem auch induktive Lademöglichkeiten gefragt. Wir bleiben gespannt, ob das Ladenetz von ChargePoint den erhofften Push auslöst und wir bald sorgenfrei durch Europa stromern.

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