Bosch und Daimler: Selbstfahrende Autos bis 2020

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Bosch und Daimler
Mobilität der Zukunft: Innerhalb eines festgelegten Stadtgebiets können sich Nutzer per Smartphone bequem ein Car-Sharing-Auto oder ein Robotertaxi ordern, das für die Weiterfahrt fahrerlos zu ihnen gefahren kommt. ;Future mobility: Within a specified area of town, users will be able to use their smartphone to order a car sharing car or robot taxi. The vehicle will then make its way autonomously to the user and the onward journey can commence.;

Unter dem Claim „Mobilität der Zukunft“ stellen Bosch und Daimler Anfang April ihre Entwicklungskooperation mit Fokus darauf vor, das beide am besten können: vollautomatisiertes und fahrerloses Fahren.

Gemeinsam möchten die Unternehmen die Forschung und Entwicklung bis Anfang der kommenden Dekade soweit vorantreiben, dass die Markteinführung eines serienreifen Systems für fahrerlose Autos im öffentlichen urbanen Straßenverkehr tatsächlich möglich werden kann. Was eigentlich bis 2030 geplant war, soll nun schon in drei Jahren realisiert werden. Das würde insbesondere durch den technischen Fortschritt und die Aussicht auf lukrative Geschäftsmöglichkeiten begünstigt.

Was steckt noch hinter der Kooperation von Bosch und Daimler?

Das Projekt vereint die Gesamtfahrzeugkompetenz des weltweit führenden Premiumherstellers mit der System- und Hardwarekompetenz des weltgrößten Zulieferers.

Die Kooperation verspricht wichtige Synergien um Software und Technologie für ein autonomes Fahrerlebnis tatsächlich zur Serienreife zu entwickeln. Die Idee dahinter ist, dass das Fahrzeug der Zukunft zum Fahrer kommt, beziehungsweise per App geordert wird.

Die Zusammenarbeit wird durch das gemeinsame Ziel vorangetrieben, den Verkehrsfluss in Städten zu verbessern, die Sicherheit auf den Straßen zu erhöhen und einen wichtigen Baustein für den Verkehr der Zukunft liefern, wie die Unternehmen verdeutlichen. Die Technologie wird darüber hinaus auch Car-Sharing Services attraktiver gestalten. Bosch und Daimler definieren das Fahrerlebnis neu und machen Fahrzeit nutzbar. Außerdem ermöglicht diese Entwicklung auch Menschen ohne Führerschein neue Möglichkeiten, sich fortzubewegen. Gerade bei Car-Sharing-Modellen ist Daimler entscheidender Kooperationspartner, da das Unternehmen mit car2go bereits Marktführer ist.

Bis 2025 sollen Geschäftsmodelle, die Mobilitätsdienste fokussieren, umgesetzt werden. In wenigen Jahren können wir uns wohl an den Gedanken gewöhnen, in ein „Robotertaxi“ ohne Fahrer zu steigen oder ein Auto per App zur Arbeit zu bestellen.

Die Konkurrenz schläft nicht

Schon letztes Jahr hat auch BMW angekündigt, bis zum Jahr 2021 ein marktreifes, autonomes Serienmodell vorstellen zu wollen. Geplant sind insbesondere Fahrzeuge, bei denen der Fahrer das Lenkrad zeitweise loslassen kann.

Tesla hat hingegen geäußert, die Technologie bereitstellen zu können sobald sie rechtlich zugelassen würde. Denn so schön die Idee ist, sich während der Fahrt einfach zurückzulehnen und die Augen zuzumachen, die rechtliche Haftung im Fall des Falls ist noch nicht ausgearbeitet.

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