Mitte des letzten Jahres spendierte BMW dem i3 eine größere Batterie und erhöhte die Reichweite von 190 km auf 300 km. Jetzt schreiben wir das Jahr 2017 und der BMW i3 hat sein versprochenes Facelift erhalten.

Design Studie oder Serienauto

Optisch wurde dem i3 immer vorgeworfen einer Design Studie zu ähneln, die es irgendwie geschafft hat, auf die Straßen zu kommen. Seine Gestaltung kann man auch als Statement von BMW für die Zukunft sehen. Jetzt kommen mit dem Facelift kleine Veränderungen an Front und Heck die den BMW auf jeden Fall attraktiver machen. Neu sind die nun serienmäßigen LED-Scheinwerfer und der i3s.

I3s – Der Sport-i3

Sportlichkeit würde man dem i3 nicht unbedingt vorwerfen, obwohl er mit seinem 170 PS Motor so manchen Verbrenner an der Ampel stehen lassen dürfte. Jedoch wartete ein relevanter Teil der i3-Interessenten auf eine sportliche Version des Stromers und dieser kommt nun endlich auf den Markt.

Quelle BMW - Bimmertoday
Quelle BMW – Bimmertoday

Die Daten im Überblick:

  • Leistungssteigerung von 125 kW (170 PS) auf 135 kW (184 PS)
  • Drehmomentsteigerung von 250 auf 270 Nm
  • Statt 7,3 soll es in 6,9 Sekunden auf 100 km/h gehen

Was ändert sich zwischen i3 und i3s?

Nicht nur die Leistungsdaten sind anders. Auch eine höhere Endgeschwindigkeit von 160 km/h statt 150 Kilometern pro Stunde wird dem Sportmodell zugetraut. Auch das Leistungsdiagramm zeigt andere Werte. Im i3s liegen zwischen etwa 4.250 und 11.800/min stets mehr als 120 kW an, im normalen i3 hat das Fahrzeug nur zwischen 4.500 und 5.500/min diese Leistungswerte. Der Verbrauch im NEFZ ist mit 14,3 kWh/ 100 km höher als im Standard BMW.

Reichweitenangst

Die Reichweite wurde 2016 mit bis zu 500 km vermutet. Dies hat sich nicht bestätigt. Statt 300 sind es im NEFZ (Neuer Europäischer Fahrzyklus) nur noch 280 Kilometer. Realistisch wird sich der i3 bei bis zu 200 km einpendeln. Also leider keine Verbesserung zum Vorgänger.

Der neue Akku liefert momentan 33 Kilowattstunden, bis Ende 2018 sollen es 42 kWh sein.

Quelle BMW - Bimmertoday
Quelle BMW – Bimmertoday

Verkaufsmodell

„Langfristig wird der Kunde die Möglichkeit haben, sich für unterschiedliche Reichweiten zu entscheiden“, so der Entwicklungsvorstand Klaus Fröhlich.

BMW hatte im September einen radikalen Strategieschwenk angekündigt. Der Münchner Autohersteller will sich verstärkt auf eMobilität konzentrieren und 2021 sollen die ersten Fahrzeuge der neue iNext Reihe vom Band laufen.

Alle Handelspartner dürfen nun Modelle von BMW i verkaufen

„Wir sehen, dass die Grenzen zwischen Elektromobilität und herkömmlicher Technologie zunehmend verschwimmen“ und unterschiedliche Vertriebsmodelle seien „da hinderlich“ Andreas Biehler, Leiter Netzentwicklung. Der Wechsel wird offiziell erst im Oktober 2018 erfolgen und soll weltweit gelten.

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