Bewegung bei den Schnellladesäulen im Ländle

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Bild: EnBW Elektromobilität

Es kommt Bewegung in die Ladeszene. Einer der drei Hauptgründe gegen die Anschaffung von eAutos ist die Verfügbarkeit von Ladesäulen, insbesondere den Schnellladesäulen. Die waren bislang an den strategischen, verkehrsintensiven Tankstellen positioniert, getreu dem Motto: da muss man schnell Nachladen, also zum Beispiel an diversen Autobahnraststätten.

EnBW baut jeweils 2 Schnellladesäulen an 34 weiteren deutschen Raststätten

Bild: EnBW - Ladestation
Bild: EnBW – Ladestation

Jetzt hat die Energieversorgung Baden-Württemberg EnBW gemeinsam mit der Tank & Rast den Ausbau mit jeweils 2 Schnellladesäulen an 34 Autobahnraststätten im Ländle angekündigt. Bis Ende 2016 werden diese jeweils 2 Säulen mit 50KW ausgerüstet sein, der spätere Ausbau soll sogar auf 150KW aufgerüstet werden.

In Baden Württemberg übernimmt somit die EnBW die Aufstellung der Ladesäulen sowie deren Service und Betrieb. Tank & Rast stellt auf den Raststätten die Flächen und pusht mit dieser Aktion den Ausbau einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur auf deutschen Autobahnen.

Kurzfristiges Ziel sind 400 Autobahnraststätten mit Schnellladestationen

Heute sind bereits 50 Autobahnraststätten mit Schnellladestationen ausgerüstet, insgesamt soll deren Anzahl auf 400 anwachsen. Die Kunden mit ihren Elektroautos können verschiedene Ladekarten einsetzen und ohne vorherige Anmeldung mit jeder EC- oder Kreditkarte bezahlen. Damit möchte man sich dem klassischen Tankverhalten der Benzin- und Dieselkunden nahekommen.

Bis zum Endes des Jahres 2016 plant EnBW somit insgesamt 68 Schnellladestationen in Betrieb zu haben. Im Rahmen des Forschungsvorhabens „SLAM – Schnellladenetz für Achsen und Metropolen“ wurde diese Initiative gestartet, gefördert wird das alles vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

Und das ist die Vision: man plane ‚die installierte Ladeinfrastruktur der EnBW … mit zusätzlichen Transformatoren so auszulegen, dass sie künftig auf eine Leistung von 150 Kilowatt (KW) oder mehr aufgerüstet werden kann, sobald entsprechend ausgelegte E-Fahrzeuge verfügbar sind‘. Damit ist laut EnBW ab dem Jahr 2018 zu rechnen, bis dahin hoffen wir auf weitere Nachahmer in den anderen Bundesländern und freuen uns, dass zumindest im Ländle nun endlich Schwung in den Ausbau der Ladestationen kommt.

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