Baselabs macht Fahrerassistenzsysteme effektiver

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Baselabs entwickelt Software für Fahrerassistenzsysteme
Quelle: chemnitz-zieht-an.de

Baselabs macht Fahrerassistenzsysteme effektiver, indem es Software zur  Umgebungswahrnehmung entwickelt. Das Unternehmen wurde 2012 als Startup  gegründet. Wissenschaftler der Technischen Universität Chemnitz mit einer Affinität für Softwareentwicklung gründeten das Startup. Mittlerweile hat sich das Unternehmen vergrößert und im Jahr 2017 wird erwartet, dass die Mitarbeiterzahl auf über 30 steigen wird. Das Entscheidende ist, dass Baselabs kein eigenes autonom fahrendes Auto entwickelt. Es ist lediglich ein Softwareentwickler und somit Dienstleister für Autohersteller und Zulieferer. Zu den Kunden gehören unter anderem die Automarken Hyundai und Mazda.

Software macht Fahrerassistenzsysteme effektiver

Wenn man von autonomem Fahren spricht, muss man sich generell die Frage stellen, ob es sich um eine Alternative zum bisherigen Fahren handelt. So gibt der Kaufmännische Leiter von Baselabs, Holger Löbel, mit Blick auf die Zukunft zu bedenken: „Automatisierte Fahrzeuge werden Sicherheit und Komfort im Straßenverkehr erhöhen. Sie sind kein Gegensatz zum menschlichen Fahren, sondern eine Ergänzung“.

Wenn man aber diese Ergänzung vorantreiben möchte und in Zukunft darauf hinarbeitet, dass das Auto ohne fremde Hilfe autonom fahren kann, ist eine der wichtigsten Voraussetzungen die genaue Umgebungswahrnehmung. Hier sollen die Softwareentwicklungen helfen. Es geht hier um Signalverarbeitungsalgorythmen für die Umfelderkennung und Sensordatenfusionen.

Für Laien ist es oft kaum nachvollziehbar, was da in Chemnitz genau vor sich geht. Es handelt sich letztlich um mathematische und technische Feinheiten. Einfach gesagt geht es um Datenverarbeitung. Es sind riesige Datenmengen, die bei einem autonomen Fahrzeug verarbeitet werden müssen. Diese Daten werden über Sensoren, Laser und Kameras gesammelt und müssen dann in Echtzeit verarbeitet werden, um ein klares Bild der Umgebung erstellen zu können. Das autonome Fahrzeug muss erkennen können, ob sich nun gerade ein Pfahl oder eine Frau vor ihm befindet. Mit der entwickelten Software  soll diese Datenverarbeitung effizienter sein.

Baselabs erhält Auszeichnung als beliebter Arbeitgeber

Baselabs hat in der Vergangenheit schon mehrere Preise für seine Entwicklungen erhalten. Zuletzt wurde das Unternehmen am 20. März 2017 im Rahmen der Cebit ausgezeichnet. Sie wurden im Branchenwettbewerb „Great Place To Work“ ausgezeichnet. Dem Preis nach zu urteilen gilt die Firma somit als einer der beliebtesten Arbeitgeber Deutschlands in der Informations- und Kommunikationsbranche für kleine Unternehmen (10 bis 49 Mitarbeiter). Robin Schubert (Geschäftsführer) freut sich sehr; „Für mich ist dies die bisher wichtigste Auszeichnung für BASELABS, weil sie von zwei Jurys vergeben wird.“ Zur Beurteilung wurden zum einen eine Expertenjury als auch eine Mitarbeiterbefragung herangezogen. Die Besonderheit von Baselabs liegt laut Expertenmeinung in der Teamzusammenstellung. In Chemnitz arbeiten Ingenieure, Informatiker und Kaufleute in einem Team zusammen. Diese Verbindung von Personen mit ganz unterschiedlichen Fähigkeiten und ihre enge Zusammenbindung sollen das gute Arbeiten ausmachen.

Bis das autonome Fahren wirklich einsatzfähig ist, wird es noch dauern, aber Unternehmen wie Baselabs treiben die Entwicklung weiter voran. Wir werden weiter berichten.

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