Aston Martin hat die ersten Bildern seines teilelektrischen Hypercars Valkyrie veröffentlicht. Eine Walküre ist in der nordischen Mythologie ein weibliches Geistwesen. Wie ein Geistwesen sieht das 1000 PS starke Hypercar auch aus. Der Sportwagen sieht atemberaubend aus, verfügt über einen V12-Motor mit sechseinhalb Liter Hubraum und bringt die neusten Technologien zusammen, wie ein Hybridsystem ähnlich KERS, das in der Königsklasse Formel 1 verwendet wird.

Valkyrie – die Details des Geistwesen

Valkyrie wurde von dem renommierten Motorsportingenieur Adrian Newey konzipiert und soll knapp 1000 Kilogramm auf die Waage bringen. Die Batterie des Supersportlers wird von dem kroatischen Elektroauto-Startup Rimac geliefert. Valkyrie bietet Platz für zwei Personen und soll nur 150 mal gebaut werden. Für die 150 Exemplare soll es bereits 350 Kaufinteressenten geben. Diese müssen für das Erlebnis mit diesem Aston Martin knapp 3 Millionen Euro bereithalten. 25 Interessenten könnten auch ein Exemplar erhalten, welches extra für den Einsatz auf der Rennstrecke gebaut wird. 2019 dürfen dann die glücklichen 150 Neubesitzer dieses Wagen die Straßen unsicher machen.

Besonders imposant sind die beiden Löcher zwischen Cockpitkanzel und vorderen Radhäusern. Diese sollen, neben den zwei großen Venturi-Tunneln, für den Abtrieb des Hypercas sorgen. Der Blick durch die beiden Löcher ermöglicht eine wunderbare Sicht auf die Radaufhängung mit ihren Doppelquerlenkern. Das Chassis wird aus Carbon gefertigt.

Der Elektromotor der Valkyrie soll für kurze Fahrten ausreichen und könnte auch für Rückwärtsfahrten verwendet werden. Dies hätte den positiven Effekt, Einsparungen am Gewicht des Getriebes zu erreichen. Die Ingenieure  planen ein Leistungsgewicht von 1kg pro PS und die Kraft soll per Siebenganggetriebe die Kraft an die Hinterräder übertragen.

Die Sitzposition der Insassen dürfte gewöhnungsbedürftig werden, denn sie soll der eher liegenden Position eines Formel 1 Wagens gleiche, indem die Füße höher als das Gesäß positioniert sind. Der Fahrer kann lediglich Lenkrad und Pedale einstellen, da die Sitze fest in einem fünf Grad Winkel nach innen geneigt sind. Die Außenspiegel wurden aus aerodynamischen Gründen durch Kameras ersetzt, die das Bild nach innen liefern.

Pläne von Aston Martin

Geld verdienen will der britische Automobilhersteller mit dem Hypercar nach eigenen Angaben nicht. Dieses Projekt hat einen anderen Hintergrund: „Aston Martin bringt so vieles zustande, und das ist das beste Symbol dafür. Wir gewinnen unser Selbstvertrauen zurück … Und was wäre besser dazu geeignet dieses Selbstvertrauen auszudrücken, als der Valkyrie“.

RapidE

2019 wird ein spannendes Jahr für Aston Martin. Die Luxus-Limousine RapidE kommt auf den Markt und wird als erstes vollelektrisches Serien-Elektroauto der Marke in die Unternehmensgeschichte eingehen. Allerdings sprechen wir auch hier nur von einer Kleinserie von 155 Einheiten. Diese Kleinserie ist gegenüber der Valkyrie wenigstens erschwingbarer, die Kosten liegen „nur“ bei 230.000 Euro.

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